Ein Kollege von mir hat einen neuen Lieblingsfilm “Berlin Calling”. Bei diesen gibt es auch ein sehr gutes Bild, welches er gerne von sich hätte. Also mich gefragt und ich hab spontan gemeint, okay, probieren wirs. Heute nachmittag dann also den Versuch gewagt. Der Himmel versprach eine interessante Szenerie. Am Zielort unter der Kunitzburg angekommen wurde auch das Shooting gestartet. Leider war eine große Wolke nicht kooperativ und versperrte die Sicht auf einen dahinter bestimmt sehr interessanten Abendhimmel. Nichts desto trotz sind ein paar gute Aufnahmen gelungen, zum einen ein ähnliches Motiv bei anderer Gestaltung und dann noch eine gute Hommage an das Original. Doch seht selbst:
Seit langen mal wieder ein Sporteinsatz. Basketball und da dann gleich das BBL Pokalspiel zwischen Jena und Gießen.
Anfangs überraschten die Gastgeber die Gäste und konnten einen guten Vorsprung herausarbeiten. Dann jedoch wurde durch die Schiedsrichter eine Spielwendung geschaffen. Mehrere Freiwürfe in Folge brachten die 46er wieder an die Jenaer Jungs heran und an denen vorbei. Diese Führung gaben sie bis zum Ende nicht mehr her und gewannen am Ende unverdient mit 77:58.
Der Abschluss der 17. Irischen Tage in Jena wurde von Tim McMillan & Friends vollzogen. Tim McMillan, der Ausnahmegitarrist von Naked Raven sollte alle Gäste verblüffen. Ein Gitarrenspiel wie es wohl noch keiner der Gäste gesehen hat. Rotierende Gitarren. Selbst erfahrene Gitarrenspieler waren sprachlos bei dem was dieser mit seiner Gitarre machte. Seine beiden Begleiter nicht minder begeisternd.
Eine Metallica-Interpretation von “Master Of Puppets” war im Programm wie auch Stücke, deren Originaltitel er nicht wusste… Amüsante Geschichten zwischen den einzelnen Stücken liessen den Pub auflachen, ein kleiner Instrumentenstreit während eines Songs, wo Tim auf der Gitarre des Anderen spielen wollte und dieser aber auch bei ihm dann spielen wollte, beide aber nicht den Anderen auf ihrer Gitarre spielen lassen wollten, wurde noch während des Stücks mit einem Handschlag befriedet. Solche Kleinigkeiten werden so ein gutes Konzert noch lange in Erinnerung halten.
Eine Zugabe reichte nicht. Er wurde ein zweites Mal auf die Bühne geklatscht und dank des Managers von Tim der nach ihm meinte, wenn die dann nochmal klatschen sollten, dann gehe nochmal auf die Bühne und Spiel ein Stück, aber so was passiere nur selten… vor allem im Osten. Über seinen Manager konnte er recht amüsante Anekdoten erzählen. Sei hier nur eine erwähnt. Biologisch angebauter Kuchen, im Englischen ein organic cake wurde von dem Manager stets als biological cake bezeichnet… in Australien sorgte das des Öfteren für Verwirrung, da biological eine völlig falsche Übersetzung für biologisch ist. Damit werden da unten eher die Biologischen Kampfstoffe in Verbindung gebracht.
Hier ein paar Bilder dieses recht ungewöhnlichen Konzerts.
Damit sind auch die 17. Irischen Tage zu Ende gegangen. Insgesamt habe ich da 2655 Bilder geschossen und dabei ca. 38 Gigabyte Daten produziert. Die besten Bilder sind hier gelandet spätestens an dem Folgetag des jeweiligen Events. Irgendwie bin ich nun froh, dass die irischen Tage vorbei sind, aber auch traurig, da es doch schöne Tage waren mit schönen Konzerten. Ich freue mich schon auf die 18. irischen Tage und hoffe, dass dann auch wieder solch tolle Konzerte dabei sind wie dieses Jahr. Wie wäre es mit U2 in Jena? Oder was würde sonst die Dubliners überbieten?
Das Abschlusskonzert der 17. Irischen Tage in Jena fand im Volksbad statt. Auf dem Programm stand das Ausnahmeprojekt “A Fist Of Fiddle” mit dem Überraschungsgast Audrey Darby, welche extra aus Dublin eingeflogen wurde für dieses eine Konzert.
Ohne viele Worte zu verlieren, man musste es einfach erlebt haben. Geniales Konzert mit genialen Streichern und einer großartigen Stimme von Audrey. Gänsehautfeeling bei vielen Stücken. Begeisterung im Publikum. Wörter werden einer Beschreibung des Konzerts nicht gerecht.
Im Anschluss an diesem Konzert noch die englische Band “Bleeding Hearts”. Nunja. diese waren dann Geschmackssache.
Die Tür geht grade so auf zum Pub… Schonwieder gerammelt voll. Der zweite Tag in Folge mit solch einem Gedränge. Der Grund: One lädt ein zu einem Konzert. Ersteinmal nach oben zur Bühne durchgekämpft. Dann gings auch schon los… Zono hies die Gäste in dem Wohnzimmer von One, wie er den Pub bezeichnet, herzlich Willkommen und begann ohne große Umschweife. Nach dem ersten Lied eine doch “erschreckende” Nachricht… Zono sei eigentlich krank und er weiß nicht, wie lang seine Stimme noch mitmache an diesem Abend… Aber er gebe sein Bestes, wenn denn das Publikum auch richtig mitmache und ihn supporte.
Die Gäste liessen nicht auf sich warten und gaben sofort ihr Bestes und brachten eine geniale Stimmung in den Pub. Zono davon angstachelt wurde auch immer besser. Zwischen den Liedern gabe es viele lustige Wortwechsel mit manch Gast, ein paar lustige Geschichten und viel zu lachen. Nach sage und schreibe vier Stunden mit zwei kleineren Pausen hies es dann aber letztendlich doch auf Wiedersehen. Ein wunderbares Konzert, wahrscheinlich weit besser als ein Original in einem Stadion. Sowas verdient Respekt! Wer sie noch nicht live erlebt hat, hat dieses Jahr im Dezember noch die Möglichkeit dazu in deren Proberaum in Halle. Mehr Infos dazu auf deren Website www.one-u2.de!
Hier ein paar Eindrücke des Wohnzimmerkonzerts
Parallel fand in der Wartburg auch das schon traditionelle Konzert der “Stöcke & Steine” statt. Bilder hiervon findet man hier: Jnights.de
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für dieses tolle Hobby arg beschnitten wird. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004