5 Bands – ein Abend. Rock gegen Regen. Rosenkeller. Das war das Programm am 16.04.2009. Schade war nur, dass das Konzert genau da stattfand, als sich ein Wetterwechsel vollzog. Die Sonne verabschiedete sich und der Regen kam. In diesem Sinne ging wohl etwas schief. Bei dem Konzert waren dabei eine lokale Band names Short Story Heroes, Crash Casino, Angelika Express, 5Bugs und Mark Foggo. Zufälligerweise spiegelte am Ende bei der Sichtung der Bilder und die Anzahl der gewählten Fotos sich die Kurve wieder, wie gut ich die Bands fand. Short Story Hereos. Schlecht. Nur 7 Bilder. Crash Casino. Schon besser aber nicht mein Ding. 13 Bilder. Angelika Express, die Band, die ich auch schon vom Namen her kannte, der Höhepunkt für mich an diesem Abend. 18 Bilder. 5Bugs, teils gut, vor allem die ruhigeren Stücke, teils in Ordnung. 13 Bilder. Mark Foggo. Ska. Nix für mich. Was an Ska so toll sein soll kann ich nicht nachvollziehen. 7 Bilder.
Bei dem gesamten Konzert ist zu kritisieren, das es nervt, wenn man testen will, wie laut die Boxen aufgedreht werden können bevor die durchbrennen. Eine gute Band reisst auch mit leiser Musik die Menge mit. Aber das war gestern eindeutig zu laut. Sowas muss nicht sein.
Heute mal ein kleiner Musiktipp. Mit dem Zufall entdeckt und nun für toll befunden. Das französische Duo The Dø mit dem Album “A Mouthful”. Mit einer Mischung aus Jazz, Blues und Bepop haben die zumindest meinen Nerv getroffen. Hier nun deren erste Single “On My Shoulders“:
Das Album ist heute in Deutschland erschienen und man kann es sich ruhig einmal im kompletten zu Gemüte führen.
Ostersonntag. Schönstes Wetter und ein noch schönerer Abend. Egotronic und Captain Capa in der Rose. Erst vor wenigen Wochen durch den Namen auf die aufmerksam geworden und mal reingehört. Was ganz anderes, aber es ist gut. Mir gefällts. Also ein weiterer Grund da mal vorbeizugucken. Schon vorweg, es hat sich gelohnt.
Wider erwarten mal so pünktlich gekommen, das es auch prompt los ging als ich meine Ausrüstung abgestellt hatte und die Kamera in die Hand genommen hatte. Licht war nur sehr spärlich vorhanden und die Vorband, Captain Capa, half auch nicht durch ihr abgehen. Ein paar Bilder sind halbwegs gelungen. Die Musik – genial. Fein Fein Fein. Hin und wieder brauch ich solchen Electro-Trash-Punk. Jedenfalls bezeichne ich diese Musikrichtung so. Das Publikum war auch sofort dabei und schon jetzt tobte die Rose. Am Ende hat sich der eine Laptop von denen ausgeklinkt so sehr ging es da auf der Bühne ab. Nach einer für eine Vorband unübliche Zugabe, ging es nach kurzer Umbaupause weiter mit Egotronic. Dachte man, bei Captain Capa ist das Publikum voll dabei, so wurde es nun nochmals getoppt. Nach vier Songs musste ich aufhören mit Fotografieren… Aufgrund des tobenden Publikums war die Luftfeuchte auf gefühlte 1000% angestiegen und meine Objektive waren allesamt beschlagen. Ist mir noch nie passiert. Jedenfalls sind davor ein paar Bilder schon auf der Speicherkarte gelandet. Letztenendes konnte ich mich so auf die Musik völlig konzentrieren und dieses Konzert in vollen Zügen geniessen. Das Publikum riss die Band so mit, dass diese am Ende ihre Planung komplett änderten und an die 6-7 Zugaben gaben. Völlig ausgelassen und sichtlich von dem Publikum begeistert “ravten” sie die Rose weiter. Am Ende nachdem schon das Licht wieder angegangen ist und offensichtlich nun doch das Konzert ein Ende gefunden hatte, gab es eine weitere Zugabe. “Raven gegen Deutschland” wurde ein zweites mal dargeboten. Dem nicht genug legte danach noch Einer der Egotronics auf und beendete den Abend stilvoll.
Ein wunderschönes Wochenende neigt sich zu Ende und da es das erste im April ist, wartet es wieder mit einem Konzert im Fiddlers Green auf. Diesmal waren OLMAR aus Jena geladen. OLMAR sind Maren Fritsche (Seelenküche , Digital Riot usw) und Oliver Jahn( Los Banditos). Dabei hatten sie noch ihren Special Guest Stephan Hepper.
OLMAR konnte ich schon vor nicht allzulanger Zeit im Rosenkeller als Vorband zu Johanna Zeul hören und vor allem geniessen. Schon da war ich von der Band begeistert. Sehr tolle Musik. Dies sollte auch heute nicht anders sein. Noch intimer und noch besser. Seit langen ist bei einem Konzert die Zeit so schnell verflogen wie bei diesem. Ein faszinierender Gesang, ein virtuoses Flötenspiel und eine mal schnelle, mal ruhige Gitarre. Auch bei dieser Band wieder eine Empfehlung. Unbedingt anhören!
Viel zu schnell ging das Konzert dann leider auch zu Ende. Die Zugabe aber wird keiner der Anwesenden so schnell vergessen. Wurde doch ein 1-2 Tage altes öhm neues Stück präsentiert, in dem mittendrin eine kleine Diskussion begann. Der ganze Pub hat freudig gelacht. Der Abschluss dann wird alle Zuhörer wohl immer Kekse anders geniessen lassen. Sehr amüsant aufbereitete Anekdote aus dem Tourleben von Oliver Jahn.
Schönstes Wetter. Wie schon die letzten 3 Jahre präsentiert sich der April mit schönstem Sonnenschein. Von dem typischen Aprilwetter merkt man 11 Monate im Jahr was, nur im April nicht. Klimawandel halt. Da ändert sich eben alles. Jedenfalls das schöne Wetter genutzt und mal wieder ins Paradies gegangen. Heute sollte da der Skater-BMX-Park eröffnet werden. Ich zitier einfach die Beschreibung:
“Eine der fettesten outdoor-Anlagen bundesweit ist entstanden. Zwei dicke Wallride-Quarter-Bank Komplexe, die ein anspruchsvolles Jump-Setup, bestehend aus Jumpbox und Spine, einrahmen. Die Pyra mit Ledges sowie das neue London Gab und die Ollie-Box geben der Anlage den authentischen Streetstyle.”
Groß ist er auf jedemfall und die Bauten erlauben den Skatern und BMXern interessante und fotogene Aktionen zu zeigen. Ein paar Eindrücke habe ich natürlich auch eingefangen.
Ich freu mich schon auf dem Sommer wenn dann auch das Drumherum nicht so trostlos grau und braun ist. Dann wird dies ein echten Paradies nicht nur für Skater und BMXern sondern auch für Fotografen. Sag ich jetzt einfach mal.
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für dieses tolle Hobby arg beschnitten wird. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004