Nachdem ich leider bei der letzten Session im April nicht dabei sein konnte, habe ich mich besonders auf die Session am letzten Donenrstag im Mai gefreut. Es war auch wieder sehr schön und auch wenn fast nur der harte Kern da war, Spass hatten sie dennoch und Spass hat es den Gästen gemacht. Man konnte von den Alltagssorgen abschalten und einfach nur die irischen Stücke lauschen. Ja, sich ein wenig in ein echt irisches Pub in Irland versetzen.
Ein wunderschöner Sonntag mit viel Steno-Arbeit lag hinter mir und am Abend ergab sich die Möglichkeit etwas zu entspannen und zu einem kleinen Konzert von Flaxmill mitzufahren. In Triebes wird gerade die 800 Jahrfeier gefeiert und dazu lud das Winkelmannsche Haus Flaxmill ein, um in dem kleinen historischen Gebäude zu spielen.
Nach und nach füllte sich das Kämmerlein immer mehr und kurz vor Beginn war der letzte Platz besetzt, selbst vor den Fenstern ausserhalb des Hauses war kein Platz mehr. Flaxmill begann mit einem bunten Programm europäischer Folkmusik mit doch etwas in den Hintergrund geratenden Schwerpunkt auf dem Irischen Folk. So wurde das Publikum auf eine Reise genommen nach Irland, Spanien, Ukraine, Schottland und anderen europäische Länder. Das Publikum lauschte leise und war sichtlich von der Musik angetan.
Nach einer kurzen Pause ging es weiter und das Publikum wurde das ein und andere mal mit eingebunden, zum Teil zur Überraschung der Band, das es so gut und vor allem richtig mitmachte und sich nicht durch “Fehlrhythmen” aus dem Nachbarraum aus den Takt bringen lies. Der Abend ging dann doch viel zu schnell vorbei und so verabschiedeten sich Flaxmill mit 2 Zugaben von dem Publikum.
Ich hatte natürlich auch meine Kamera dabei und hier nun ein paar Impressionen des schönen Sonntagabend.
The Acting Apes + Kitty In A Casket Live stand auf dem Plan beim Cafe Wagner. Da ich für The Acting Apes ein paar Bilder für deren neue CD machen sollte, habe ich auch gleich noch das Konzert besucht und dort ein paar Fotos gemacht. Völlig passend gekleidet mit einem orangen T-Shirt unter schwarz gekleideten Publikum bin ich natürlich kein bisschen aufgefallen, aber das ist auch egal. Das Licht war zwar farblich angenehm, aber von vorn völlig fehlend. Das kam dabei raus:
Unternehmen “380km fahren für eine Stunde Konzert” könnte auch der Titel sein, aber sowas hatte man ja schon ähnlich. Nachdem man bei dem Hoffest von Benni und Karl zu ihrem Konzert als “Land Über” in den Rüdenhof in Moritzburg am 20.05.2009 eingeladen wurde und dank Gunnar und Antje eine Mitfahrgelegenheit zu jenem Hof fand, begann man dennoch dieses Unternehmen. Kaum in Moritzburg angekommen, schon etwas zu spät, das Konzert hatte bereits gestartet, ging es schon ans fotografieren. Daneben natürlich auch der schönen Musik gelauscht und den Feuertänzer zugesehen. Eine interessante Kombination letztendlich und es wurde nicht zuviel versprochen. Einzig nervend waren die vielen Mücken. Dadurch das man zu spät kam, hat man auch die Ansage verpasst, das im Publikum eine Dose mit Antimückenspray rumgehe… So musste man halt öfters zuschlagen.
Die Zeit verging am Ende leider auch wieder viel zu schnell. Jedenfalls eine ausbauwürdige Idee! An dieser Stelle auch einen nochmaligen Geburtstagsgruß an Karl, der an jenem Abend auch Geburtstag hatte. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!
Die Bilder im ursprünglichen etwas triste findend, beschloss ich die etwas thematisch zu Land Übers erstem Album zu verfeinern. Angelehnt an der Uhr als CD-Label benutzte ich eine Texture (http://juganue.deviantart.com/art/Clock-Texture-79693975) um dem Ganzen das gewisse Etwas zu verpassen. Am Ende ist es Geschmackssache, aber mir gefällts.
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Ich bin ein Student und studiere Informatik an der Uni Jena und schreibe grade meine Diplomarbeit bei der Erfurter Firma Ibykus. Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004