Nachdem sich der August doch zu einem recht schönen Sommermonat entwickelte und es auch gestern wieder recht warm war, war der Pub recht leer. Und auch kein Musiker war da. Die Zeit verstrich und es änderte sich erstmal nichts. Dann die ersten beiden Musiker. Jedoch von der noch Leere etwas abgeschreckt gingen diese erstmal nach unten an die Bar. Kurz nach 10 dann kamen dann doch weitere Musiker und die Session konnte beginnen. Die zwei anderen Musiker, für mich 2 neue Gesichter kamen dann auch dazu und gesellten sich in die kleine feine Runde.
Gespielt wurden wieder die doch schon typischen Traditionals aber auch ein paar noch nicht so oft im Pub gespielte Stücken. Eine gute Mischung aus altbekannten und neuen Sachen am Ende. Das ganze in einer schönen familären Athmosphäre.
Natürlich war neben den Musikinstrumenten auch mein Instrument dabei. Es gibt zwar keine solch schönen Töne von sich wie die anderen, dafür hält es so manch schönes Bild fest.
Viel früher als erwartet wurde gestern der Tunneldurchschlag der Südröhre des Tunnels gefeiert. Trotz fehlerhaften Infos eines “Insiders” klappte es am Ende doch noch mit einer Akkreditierung in letzter Minute und man konnte den Durchschlag aus erster Reihe und nicht aus 250m Entfernung erleben.
Kurz nach 15 Uhr begann das Unternehmen Tunneldurchschlag. Die Bauherren und die Baupatin dankten den Anwesenden und den Bauarbeitern. Ebenso dem doch glücklichen Ende eines kleinen Sprengunfalls mit zum Glück nur mehreren Verletzten. Nachdem der Tunnel noch von 2 Priestern gesegnet wurde, eine kleine Diashow mit Impressionen des Baus gezeigt wurde, ging es dann los. Man wartete mehrere Minuten lang bis sich was an der Zwischenwand tat und dann ging es recht schnell. Innerhalb weniger Minuten war die Verbindung hergestellt.
As einer der ersten “Zivilisten” konnte ich dann schnell auf die andere Seite der nun durchbrochenen Wand gehen und das ganze von der anderen Seite betrachten. Kurz darauf strömten die ersten “normalen” Zuschauer durch das Loch und verstopften fast die Verbindung. Möge dies einmalig bleiben und der Tunnel für eine Staufreie Verbindung zwischen Jena und Erfurt sorgen. Groß genug dürfte er mit seinen 6 Spuren allemal sein. An einer seiner größten Stelle konnten die Ausmaße von 21m Breite und 11m Höhe feststellen.
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für dieses tolle Hobby arg beschnitten wird. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004