Die Zeit vergeht doch wie im Fluge wenn man arbeiten muss. Schon war es wieder der letzte Donnerstag im Monat und im Pub wurde mal wieder zur traditionellen Session geladen.
Es kamen viele, viele Unerwartete und Altbekannte. So wurde anfangs sich mehr unterhalten als gejamt, um sich mal an dem Jazz Slang anzulehnen. Aber nach und nach ging es richtig los und es wurde gut. Seit langen, ich glaube zum ersten Mal seit dem ich die Sessions hier besuche auch mit einer Harfe. Die große Runde der Musiker spielte was das Zeug hielt und erfüllte den Pub mit echtem irischen Flair. Es gelang ihnen sogar ein paar Gäste mitzureisen und zum mitmachen zu animieren. So wie es bei solch einer Session auch sein sollte. Offen für jeden.
Einzig nervend an dem Abend war mal wieder die deutsche Inkonsequenz was das Rauchverbot betraf. In jedem anderen Land mit Rauchverbot ist es kein Problem gewesen, es generell zu verbieten, aber nein, in Deutschland wurden mehr Schlupflöcher eingebaut als Verbote.
Ein paar Impressionen des Abends nun hier. Raik hatte auch die 100W Lampe gegen eine schwächere ausgetauscht, es wurde somit dunkler, aber lieber so als ein zwei Personen im grellem Licht oder gar mit Roter Folie abgedunkelt.
Nachdem man zuletzt kaum Zeit hatte für eine weitere Untertagetour gab es gestern Nacht mal wieder die Gelegenheit dazu.
Wieder an schon öfters besuchten Ort wollten wir mehrere 360 Grad Panoramen machen. Am Ende ist es nur eins geworden und das ist es:
Aber wir haben die 7h die wir da unten verbracht haben nicht nur in diesem Panorama investiert, nein, es war sogar das letzte Stückchen Arbeit der Tour. Zuvor hatten wir schon einen anderen und bisher nicht aufgesuchten Teil des Grubensystems nach brauchbaren Motiven durchforstet und sind auch in einem Gang stecken geblieben. Er bot viele Motive und so verbrachten wir die meiste Zeit in jenem. Dabei ist man natürlich immer wieder mal auf die eine oder andere Fledermaus gestossen, mittlerweile sind da doch bedeutend mehr als zuletzt, so kommt es mir jedenfalls vor. Vielleicht waren wir aber auch bisher nur an den Fledermausarmen Stellen der Sandgrube. Sogar mehrere Fledermäuse hingen so rum und bei einer habe ich dann auch mal den Auslöser gedrückt. Am Ende ein recht amüsantes Bild. Nur soviel dazu, Vampire sind scheinbar zwergartige Wesen mit aufgetragenen Lippenstift. Aber nun zu den eigentlichen Bildern des Unternehmens. In dem oben schon erwähnten Gang sind mehrere Seitenarme, in denen noch die alten Förderanlagen vorhanden sind. Die Seitenarme selber sind leider schon weitestgehend mit alten Formen für Porzellangeschirr versetzt.
Ein paar Impressionen nun hier:
Hinweis: Bitte zum betrachten der Bilder soweit nach unten scrollen bis Panorama nicht mehr zu sehen ist!
… weite, unendliche Sphären aufgespannt durch Töne und durch und durch mit Tönen gefüllt, in den Gedanken frei. Pure Entspannung. Abschalten vom Alltag. Eintauchen in neue Welten. Den Geist von den Ketten befreien und treiben lassen. Immer weiter und doch nicht fort. Geniessen und zurücklehnen. Es auf sich wirken lassen. Neue Welten entdecken. In sich gehen und dabei sich entgleiten. Die aufgespannten Sphären erkunden …
… Land Über im F-Haus mit Anna Katharina. Sphärische Filmmusik trifft “Saitensprung” …
… schnelles Geigenspiel, treibende Drums. Anders als vorhin. Weg von den Sphären hin zu neuen Tongefilden. Virtuos. Mitziehende Töne, wippende Füße und Köpfe. Zurück in dieser Welt und doch nicht wirklich. Treibende Rhythmen.
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Ich bin ein Student und studiere Informatik an der Uni Jena und schreibe grade meine Diplomarbeit bei der Erfurter Firma Ibykus. Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004