Nachdem anfang Januar bekannt geworden ist, dass die Jenaer-Radebeuler-Weimarer Band Folk Destille Jena den Eisernen Eversteiner gewonnen hat, war gestern Abend die große Preisverleihung im Malzhaus Plauen.
Bei schönstem Sonnenschein ging es in Jena los und man erreichte Plauen bei starken Schneefall. Nachdem die Technik aufgebaut war, der Hunger gestillt und die Gäste in der Galerie des Malzhauses angekommen sind, startete die Preisverleihung.
Danach durfte die Österreichische Band “Hotel Palindrone”, die ebenfalls gewonnen hatte, den musikalischen Teil des Abends eröffnen.
Gegen halb um Elf ging es dann im Gewölbekeller mit der Folk Destille weiter. Das Publikum genoß die Musik und einige schwangen das Tanzbein. Die Band war gut drauf, ein paar Scherze untereinander lockerte die Stimmung noch weiter auf und es wurde viel gelacht. Die Zeit verging rasch, es wurde das letzte Lied angekündigt und gespielt. Das Publikum aber bestand auf Zugaben und die Destille gab dem auch recht schnell nach. Aber auch diese haben mal ein Ende und so verliessen die Destillateure die Bühne.
Viele dachten, dass damit der Abend zuende sei, aber nach einer kurzen Pause kehrten viele Musiker der Destille und von Hotel Palindrone auf die Bühne zurück. Gemeinsam wurde noch ein wenig musiziert und es entwickelte sich eine hörenswerte Session.
Gegen drei war dann auch mit dieser Session schluss. Die letzten verbliebenen Gäste verliessen müde aber glücklich das Malzhaus.
Nachdem man den ersten Teil der Nacharbeit mit den Bildern der Folkherbstpreisverleihung beendet hat, einem der Schädel leicht brummt vom mangelnden Schlaf und mal etwas Abwechslung braucht, dann kommt sowas zu stande:
Und schon ist der erste Monat von 2010 fast vorbei. Wie (fast) jeden letzten Donnerstag im Monat fand auch dieses mal wieder die allseits beliebte Traditional Irish & Folk Session im Fiddlers Green statt.
Nachdem man mal wieder viel zu früh die Zelte im Pub aufgeschlagen hat, musste man sich etwas in Geduld üben, aber das Warten wurde belohnt mit einer doch recht großen Session mit vielen bekannten Gesichtern und auch 1-2 neuen. Gegen 24 Uhr platzte dann die Bühne aus allen Nähten und nach paar Minuten umsortieren und rangieren hatte jeder seinen Platz gefunden und es wurde weitermusiziert.
Einmal wieder war das Licht nicht vorhanden, aber ein paar Bilder sind doch geglückt:
Ja, ich habe ein Bild geklaut. Gefragt hab ich auch nicht. Von Austen Spanka. Aber nur einen Ausschnitt von einem seiner Bilder und nur um es euch hier zu zeigen:
Schlicht, einfach, entspannend. Solch Landschaftsbilder gefallen mir richtig gut, die will ich auch machen, aber ich habe es bisher nicht geschafft zur richtigen Zeit am richtigen Ort für so etwas zu sein. Austen hatte das Glück und konnte eine solche Zeit-Ort-Konstellation finden. Weitere Bilder von (sehr selten mit) Austen findet ihr auf seiner Website: www.Austen-Spanka.de !
Seit langem liegt mal wieder über eine längere Zeit Schnee in Jena und Umgebung. So auch in Plinz, einer kleinen Ansiedlung von 2-3 Häusern und einer Galerie mitten im Nirgendwo. In die Galerie hatten Josa & Peter Kuhnsch geladen und sie wurden erhört. Trotz eingeschneiter Strassen bzw. Wege fanden viele Leute den Weg zur Galerie Plinz.
Nachdem alle irgendwie untergebracht wurden begann Josa und Peter mit ihrem kleinen Konzert. Es sollte ein feiner bluesiger Abend werden und der wurde es auch. Von reinen Instrumentalstücken ging es über lustige Moderationen über spitzfindige und botschaftsbeladenen Songs zu Mundharmonikasoli. Für jeden war etwas dabei und die Stimmung war sehr ausgelassen.
Von dem einen Kugelpanorama angestachelt ging es dann heute Nacht nochmal auf Tour mit Stativ und Kamera.
Das Ergebnis nun hier. Eine kleine Tour durch das nächtliche Jena bei Schnee. Dabei sind Kugelpanoramen vom Johannisplatz, der Wagnergasse, der Johannisstraße, dem Kirchplatz, dem Eichplatz und zu guter letzt auch dem Hauptmarkt.
EDIT: Gestern abend gabs dank Daisy nochmal ordentlich Kälte und ein wenig Schnee, so das wieder viele Zu Hause blieben und die Strassen weiß und leer waren. Gleich nochmal die Kamera geschnappt und die 2 vergessenen Panoramen nachgeholt, nun also auch mit dem Holzmarkt und der Kreuzung Löbdergraben – Teichgraben. Dazu habe ich gleich noch eine Übersichtskarte mit eingebaut. Wegen dieser empfiehlt es sich, das Panorama auf Vollbild zu stellen, damit man auch alles sieht oder die Karte zu schliessen.
Doch seht selbst!
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Ich bin noch nicht so ganz mit mir einig, ob es denn so hell besser ist, oder doch das dunklere wie bei dem Neujahrspanorama die Wirklichkeit besser trifft. Beides hat seinen Charme, mal drüber schlafen ^^
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für dieses tolle Hobby arg beschnitten wird. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004