Gut erholt aus einem kurzen Ostseeurlaub zurückgekehrt, begab ich mich schon wieder in mein Lieblingspub zur allmonatlichen Session. Die ersten Töne die ich vernahm überraschten mich dann doch etwas.
Aufgrund des dieswöchentlichen Dixieland-Wochenendes in Jena gaben sich zuerst ein paar neue Leute die Ehre mit eher jazzigen Melodien mit Saxophon und Gitarre. Auch sehr schön, bestätigt meinen Wunsch nach einer richtigen Jazzkneipe in Jena oder einem Jazzdonnerstag im Pub. Den anderen Gästen gefiel diese Musik auch und so spielten sie bis Mitternacht in ihrer Runde.
Danach übernahmen die “Folker” und es wurde wieder eine “echte” Traditional Irish & Folk Session. Diesmal waren ein paar Musiker weniger da, aber dies sollte dem ganzen keinen Abbruch tun. Die Stimmung war gut, die Musik ebenso und Platz war für alle genügend da. Die Gäste die noch da geblieben sind und nicht wegen später Stunde schon den Pub verlassen hatten, konnten noch bis halb 3 irischen, schwedischen und anderen folkloristischen Stücken lauschen. Auch der ein oder andere Wunsch konnte erfüllt werden.
Nachdem der Vorabend bei dem Rammstein-Konzert in Dresden eher lauterer Natur war, stand gestern eine Lesung auf dem Plan. Holly Loose und Land Über luden ein zur “Das weiße Buch des Jadefalken” – Lesetour. Holly las aus seinem eigenem Buch, in dem er die Beziehung zwischen zwei Menschen christlichen und muslimischen Glaubens aus Sicht der Frau erzählte, Benni und Karl begleiteten ihn musikalisch.
Neben Auszügen aus dem Buch gab es an passenden Stellen neu interpretierte Stücke der Letzten Instanz. Im ganzen ein sehr schöner ruhiger Abend, entspannend und sehr interessant. Der Ausflug nach Gera hat sich auf jedem Fall gelohnt und am Ende habe ich mir auch ein Exemplar des weißen Buchs gekauft.
Trotz anfangs fürchterlichen Lichts konnte ich ein paar Bilder machen udn bin für die Umstände eigentlich doch zufrieden. Riesenprints könnens nicht werden, aber als Erinnerung taugts alle mal
Mal wieder einen ganz anderen Bereich als sonst galt es letzte Woche zu fotografieren. Ein Freund benötigte für seinen Internetauftritt www.andreaskrug.de ein paar geeignete neue Portraits.
Da es dazu an einem Studio mangelt hies es einfach hinfahren und gucken, was denn seine Wohnung erlaubt. Blitze und Schirme eingepackt und los gings.
Das kam dabei raus:
Ich denke die Bilder sind ganz ordentlich geworden!
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für dieses tolle Hobby arg beschnitten wird. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004