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So sah es aus. Die erste Whisk(e)y Messe in Altkötzschenbroda/Radebeul. Zwei Tage roch es im Hotel Goldener Anker nach guten alten Whisky. “Die Schmiede”, der lokale Pub aus Altkötzschenbroda organisierte dieses “kulinarische” Großereignis, welches in Sachsen noch seinesgleichen sucht. Whiskyhändler und -freunde aus ganz Deutschland präsentierten die verschiedensten Whiskys. So manch Rarität konnte verkostet werden und es wurde eine Menge gefachsimpelt. Zwischendurch erheiterten die Royal-Sulgemer Crown-Swamp-Pipers aus Bad Saulgau mit Scottish Pipes & Drums das Publikum. Der erste Tag wurde dann standesgemäß im Pub mit Livemusik der Band Flaxmill ausgeklungen. Am zweiten Tag habe ich nach einem guten alten Whisky gesucht, den ich mit nach Hause nehmen konnte zum späteren Kosten. Da habe ich gleichmal richtig an der Materie schnuppern können, wie komplex eigentlich dieses Thema ist. Am Ende habe ich dann doch einen guten Whisky gefunden: den 1973er Glengoyne Single Malt.
Ansonsten bin ich immer etwas zwischendurch gelaufen, habe hier und da auf den Auslöser gedrückt. Am Ende sind recht viele Bilder zusammengekommen, jedoch merkte ich mal wieder, dass das dokumentarische Fotografieren mir nicht so recht liegt. Jedenfalls sind die folgenden Bilder dabei entstanden:
Seit längerer Zeit war ich nicht mehr bei einem Konzert im F-Haus. Dies lag vor allem daran, dass in der letzten entweder Bands aufgetreten sind, mit denen ich gar nichts anfangen kann oder ich schlicht und einfach keine Zeit hatte. Am Freitag jedoch habe ich mir die Zeit mal wieder genommen und auch die Bands waren annehmbar. Nicht unbedingt mein Geschmack, aber man muss ja in Form bleiben, was die Konzertfotografie angeht. Das hat man dann auch gemerkt… man ist etwas langsamer geworden als man früher war.
Nun aber zum Konzert selbst. Die Vorband, eine neue deutsche Musikhoffnung, Fertig, Los! heizte dem Publikum schonmal ordentlich ein, brachten das ausverkaufte F-Haus zum Kochen.
Nach einer knappen 3/4h übergaben sie das aufgeheizte Publikum Jennifer Rostock zur weiteren Behandlung. Nach anfänglichen Problemen mit der Technik kam dann auch Jennifer Rostock auf die Bühne und das Publikum war nicht mehr zu halten. Dank Bühnengraben jedoch war ein gutes Fotografieren möglich und man konnte später auch von oben das eine oder andere Bildchen schießen.
Die weitere Wochenendsplanung jedoch veranlasste einen schon gegen 23 Uhr das Konzert zu verlassen und sich gen Altkötzschenbroda aufzumachen.
Bei den schönen Frühlingswetter kann man sich auch endlich an die kalten Erinnerungen an den Kurzurlaub in Binz auf Rügen wagen. Ende Februar gab es einen kleinen Urlaub in Binz, den wohl kältesten Ort zu der Zeit in Deutschland. Ein paar Bilder habe ich da auch gemacht, die liegen schon fast einen Monat so auf der Speicherkarte rum. Hier nun ein paar Impressionen des winterlichen Binz und Rügen.
Nach fast einem Jahr stand mal wieder Beelitz auf dem Plan. Wohl auch zum letzten Mal. Die Zerstörung hat weiter zugenommen, nochmehr Leute rennen da rum und so wirklich neues gibts nicht zu sehen.
So beschränkte ich mich hauptsächlich auf Streetarts mit einem lustigen Männchen:
Ein paar Schnappschüsse zwischendurch konnte ich mir aber auch nicht verkneifen. Manche Sprüche fand ich einfach zu gut. Das Blue Flowers z.B. erinnerte mich an Josas neues gleichnamiges Album.
Schon von vornherein hatte man sich vorgenommen, wenn schon tagsüber nichts Bedeutendes zu fotografieren, dann nachts wenigstens ein paar Lichtinstallationen zu gestalten. Aber nach dem ersten Raum und an die 5 Gruppen von Jugendlichen, die einem ständig gestört habe, hat man auch das abgebrochen und ist dazu übergegangen, diese Gruppen zu ärgern und mit StroboBlitz die Leute zu erschrecken. Das war dann wieder recht amüsant. Am Ende jedenfalls gabs statt der vielen geplanten Bilder nur 3 Verwertbare:
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Ich bin ein Student und studiere Informatik an der Uni Jena und schreibe grade meine Diplomarbeit bei der Erfurter Firma Ibykus. Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004