Die fertig gebundene Diplomarbeit liegt neben einem am Schreibtisch, man sitzt noch an einem Kugelpanorama vom tff und plötzlich dringen vertraute Geräusche ans Ohr. Erst der bekannte Klang einer Geige und dann Gesang. Irische Töne. Man guckt aus dem Fenster und es fällt einen ein, es ist ja der letzte Donnerstag im Monat und damit Zeit für die Session im Fiddlers Green. Schnell das Panorama noch fertig gemacht, Kamera gepackt und ab hinunter ins Fiddlers Green. Zur Überraschung waren auch mal ganz andere Musiker da. Die Hausmannschaft von sonst schien wohl noch im Sommerurlaub zu stecken. Dadurch wurden aber mal neue Töne gespielt und es war eine schöne Abwechslung und auch mal wieder eine gemütliche Zeit im Pub.
Die Lichtbedingungen waren mal wieder richtig schön gemütlich, musste doch eine Kerze allein für die direkte Beleuchtung der Musiker sorgen. Ein paar schöne Bilder sind dabei entstanden:
Es war ma wieder sehr schön und ich freue mich schon auf die nächste Session im August!
Das Wochenende um den 17./18. Juli 2010 stand bei den Jenaer Rugbyspielern und Fans ganz im Zeichen des 10jährigen Jubiläums.
Ich konnte wieder das Bilder für den Werbeflyer beisteuern:
Doch zurück zum Jubiläumswochenende. Am Samstag wurde zu einem großen Turnier geladen. Sowohl die Männer als auch die Frauen traten an. Es kamen Gastmann- und -frauschaften aus Leipzig, Berlin, Erfurt, Ilmenau, Bremen und sogar aus Hongkong! Bei strahlender Sonne wurde auf zwei Plätzen gespielt und man sah den Spielern den Spass bei den Spielen an.
Am Sonntag, den 18.07.2010, war mal wieder ein kleiner Ausflug in Richtung Erdmitte geplant. Diesmal ganz offiziell und gleich im Verbund mit einer Werksbesichtigung. Das Gipswerk Maxit in Krölpa lud zum Tag der offenen Tür. Nachdem man beinahe die Anmeldung zu der Untertageführung verpasst hat, ist man erst einmal über das Werksgelände gestreift und hat sich alles mal angeguckt. Nach der offiziellen Werkstour ging es dann auch los und man fuhr mit 4 Kleinbussen in die Untertageanlage.
Nach mehreren hundert Meter in den Berg fahren, konnte man dann die Busse verlassen und ein paar Meter gehen, es wurde einem ein Wenig von der Abbauweise erzählt und ein paar Baumaschinen gezeigt. Dann ging es auch schon in den Bussen weiter zum nächsten (und leider auch schon letzten) Haltepunkt der Untertagetour. Dort wurde nochmal die Mächtigkeit des Ausbaus gezeigt, wenn der ganze Gips herausgebrochen war. Danach ging es leider schon wieder hinaus aus den Berg und ein letzter Halt wurde im Tagebaugelände gemacht.
Von dieser kleinen Tour gibts auch ein paar Bilder:
Auf dem Weg nach Hause wurde noch ein Halt im Kamsdorfer Besucherbergwerk eingelegt und mal wieder echte Untertageluft geschnuppert. Leider sind dabei keine Bilder entstanden, aber es ist auf jedem Fall der Wünsch wieder erstarkt, dort wieder einzufahren für ein paar Bilder.
Nachdem die Bilder nun seitens der Gusswerkleitung freigegeben wurden sind, möchte ich euch diese nun nicht weiter vorenthalten. Es war eine sehr staubige Angelegenheit, die Kamera roch danach noch Tage nach dem Gusswerk, aber die Bilder entschädigen dafür.
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Ich bin ein Student und studiere Informatik an der Uni Jena und schreibe grade meine Diplomarbeit bei der Erfurter Firma Ibykus. Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004