Nachdem man zuletzt nur noch Abends fotografisch unterwegs war und das meist in weniger gut belüfteten Orten, tat es mal wieder gut an der frischen Luft zu fotografieren. Herrenmannschaft von RugbyJena hatte ein Heimspiel gegen den Berliner SC. Beide Mannschaften waren mit einem ausreichend großen Kader vertreten, das mal wieder 15er Rugby gespielt werden konnte.
Kurz nach Zwei wurde das Spiel angepfiffen und begann auch sehr rasant. Beide Mannschaften gaben sich nichts und das Spiel wechselte von Seite zu Seite. Die Jenaer konnten jedoch aus einem Angriff mehr herausholen und legten einen Versuch. Die Erhöhung gelang zwar nicht, aber die Führung war damit erkämpft. Das Spiel blieb weiter auf hohen Niveau, es wurden viele guten Szenen gezeigt und es blieb spannend. Die Berliner versuchten bemüht den Ausgleich zu legen, jedoch verteidigten die Jenaer ihre Zone vehement und am Ende immer erfolgreich. Ihre Gegenangriffe wurden hingegen in der zweiten Halbzeit belohnt und so konnte ein zweiter Versuch gelegt werden. Am Ende blieb es bei zwei erfolgreichen Versuchen ohne Erhöhung für Jena und damit war ein weiterer Heimsieg geschafft!
Fiddlers Green war im F-Haus angesagt und die Stöcke (und Steine) hatten die Aufgabe das Publikum aufzuwärmen. Mit ihrem Funfolk gelang das auch sehr gut und das Publikum ging sehr gut ab und peitschte seinerseits auch Stöcke & Steine zu neuen Höchstleistungen auf. Sichtbar beeindruckt spielten sie Song für Song und konnte das Publikum immer wieder zum Mitklatschen animieren.
Nach gut 50 Minuten war das Publikum auf Siedetemperatur und die Mannen um Rüdiger Mund übergaben es Fiddlers Green. Die gingen auch gut ab, aber deren Lichttechniker hat scheinbar eine Rotlichtblindheit. Das Konzert war wohl vom besch***** Licht geprägt was ich je erleben durfte und so gibts halt nun kein einziges Bild von Fiddlers Green. Und ich dachte bei Tim O’Shea es kann nich schlimmer kommen, aber da ist mir kein Licht lieber als reinrotes Licht von vorn. Danke an die Idiotie von manchen Lichttechnikern, die keine Ahnung von einer guten Konzertausleuchtung haben. Kann denn jeder Idiot diesen Job machen? Wieso können sich die nicht mal ein Beispiel an den Lichttechniker von der Letzten Instanz nehmen? Es ist doch sooo einfach. Von vorn hauptsächlich nur weißes Licht, von hinten kann alles kommen. Ganz einfach. Das sieht auch fürs Publikum gut aus und die Fotografen werden sich auch freuen. Natürlich kann man mal vereinzelt auch die Band als rote Teufel erscheinen lassen, aber doch nicht das ganze Konzert. Amen.
Langsam neigen sich die Irischen Tage ihrem Ende zu, doch noch ist es nicht soweit. Ursprünglich in der Stadtkirche St. Michael, aber nun im Rathaussaal stattfindend, erwartete den Besucher ein weiteres Highlight der Irischen Tage. Tim O’Shea und Rodney Cordner gaben ein paar Songs aus ihrem großen Repertoir zum Besten.
Ein paar Bilder gibts natürlich auch, obwohl ich leider schon viel zu früh gehen musste. Warum mussten auch dieses Jahr so viele gute Sachen parallel stattfinden? Ich hoffe einfach, dass das nächstes Jahr besser gelöst wird und gegebenenfalls die Irischen Tage mal wieder zwei Wochen gehen wie vor ein paar Jahren.
Kurz vor dem K0nzert war noch so schönes licht auch von vorne, natürlich musste das direkt beim Konzertbeginn ausgeschaltet werden. Dadurch gabs es kaum noch Licht von vorn. Etwas über diese blöde Lichtsituation verärgert, dachte ich, schlimmer kanns ja heute nicht mehr werden… hätte ich das nur nicht gedacht…
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für dieses tolle Hobby arg beschnitten wird. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004