Die Halbzeit der Irischen Tage ist erreicht und langsam nähert man sich schon dem Ende entgegen. Doch bis es soweit ist, sind immer noch ein paar Tage voll irischer Kultur angesagt. Am gestrigen Abend trat das Jenaer Folkurgestein Flaxmill im Irish Pub Fiddlers Green auf und gab in gemütlicher Runde ein ausgelassenes Konzert.
Einzig traurig an dem Abend war, das manche Gäste keinerlei Respekt gegenüber der Band zeigen und selbst bei ruhigen Stücken störend laut quatschen müssen. Das war zum Teil arg nervend, wenn man selbst direkt vor der Band sitzen kaum die Band verstanden hat wegen dem Lärm von hinten. Aber das scheint wohl der Fluch zu sein, wenn man ohne Eintritt in einer Kneipe spielt. Da kann man dann auch verstehen, warum einige Bands nicht mehr in Kneipen spielen wollen.
Anlässlich der irischen Tage war das Programm diesmal auch sehr irisch und auf weitere Ausflüge in die Welt wurde bis auf ein paar Abstecher nach Schweden verzichtet. Dadurch sind wieder viele ältere Stücken ins Programm gerutscht, die man schon länger nicht mehr gehört hat. Ein Höhepunkt war natürlich mal wieder der Song “Greensleeves”. Wunderschön vorgetragen von Irina.
Vor beinahe einem Monat ging es mit dem Fotoclub Jena in das Stahlwerk nach Unterwellenborn zu einem Fotoausflug. Stahlwerk klingt erstmal interessant und da sagte man auch recht schnell zu.
In Unterwellenborn angekommen ging es dann auch sofort los und man ging die Produktionstrecke vom Schrott zum fertigen Stahlträger ab. Auf dem Weg konnte man immer mal stehen bleiben und das ganze Fotografieren.
Während des Umhergehens ist mir wieder aufgefallen, dass das nicht ganz so mein Ding ist, aber ich habe versucht dennoch was draus zu machen. Also habe ich versucht, die Tristesse des dortigen Arbeitsalltag durch farblich arg überspitzte Bilder zu kontrastieren. Ich hoffe das hat ein wenig funktioniert und das die Bilder auch gut aussehen.
Auch während der Irischen Tage gibt es eine Konstante. Rudi lässt sich nicht seinen Dienstag nehmen und spielt wie immer im Pub. Diesmal aufgrund der Fussballereignisse musste er allerdings mal wieder in der ersten Etage spielen.
Wie jedes Jahr zu den Irischen Tagen fand auch dieses Jahr in der Noll ein kleines Konzert statt. Nachdem im letzten Jahr Gunnar da auftratt, konnte dieses Jahr Tim “DocFritz” Liebert sich breitmachen und das Publikum mit seiner bunten Musikmischung aus Blues, Folk und “autobiografischen” Songs fesseln.
Die Noll war gut gefüllt und die Stimmung auch sehr gut. DocFritz war zu dem einen oder anderen Scherz aufgelegt und schlängelte sich durch sein buntes Programm.
Das neue Album steht kurz vor der Tür, aber bevor es soweit sein soll, wurde erst nocheinmal zurückgeschaut. Vor zwei Jahren wurde das Album The Colour Of Snow veröffentlicht und mit der ersten Single Allein Allein ein Riesenhit geschafft, der sich 5 Wochen die Top 1 der deutschen Charts war. Insgesamt wurden so in den letzten zwei Jahren über 100 000 Exemplare von dem Album verkauft und ganze 400 000 mal die Single Allein Allein. Das bedeutet, dass das Album die goldene Schallplatte verdient und die Single sogar den Platinstatus geschafft hat.
Bevor jedoch die Awards verliehen werden sollten, gab es im exklusiven Rahmen ein kleines Konzert mit neuen und alten Songs. Ich hatte das Glück dabei sein zu dürfen. Recht weit vorn sitzend konnte ich das Konzert sehr gut miterleben und da ich gleich noch eine Ecke von Berlin fotografisch erkunden wollte und somit die Kamera dabei hatte, konnte ich es nicht lassen, ein paar Fotos ganz bequem vom Platz aus zu machen. Dabei sind sogar ein paar gute Bilder rausgekommen:
An die neuen Songs muss ich mich noch gewöhnen, es ist etwas anderes als bisher, soviel ist klar. Am 26.11. ist es jedenfalls soweit und das neue Album frei wird erscheinen.
Im Anschluss an das Konzert fand dann auch die Awardverleihung statt. Da hat man natürlich auch ein paar Bilder gemacht.
Endlich Volljährig hies es gestern. Der Irish Pub Fiddlers Green feierte endlich seinen 18. Geburtstag. Als Special Guest konnte Kieran Halpin & Yogi Jockusch aus Irland gewonnen werden. Die beiden gaben ein gemütliches Konzert und Raik wurde mit der einen oder anderen Torte beschenkt. In einer gemütlichen Runde im Pub wurde dann auch gleich die Geburtstagstorte verspeist.
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für dieses tolle Hobby arg beschnitten wird. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004