Ein sehr schönes Wochenende war das! Bei bestem Wetter gab es wieder das volle Programm und eine schöne Portion Gemütlichkeit. Trotz dessen, das so viel los war, hier und dort, war nirgends Eile zu entdecken. Es wurde hin und her geschlendert, sich da niedergelassen, dort ein wenig Musik mit angehört. Hin und wieder das Tanzbein geschwungen, manchmal sogar sich völlig gehen gelassen. Aber Hast war nirgends zu finden.
Es hatten auch wieder zwei Jenaer Bands einen Auftritt da und da ich beide gut kenne gibts natürlich auch von denen ein paar Bilder. Den Beginn machte Samstag abend Paulines Choice. Pauline samt Vater und Schwester spielten hauptsächlich Lieder der schottischen Inselwelt speziell der Orkney- und Shetland-Inseln.
Am Sonntag dann trat Celarda trotz eines arg angeschlagenen Marcos auch auf der Waldbühne auf und gaben dennoch ein hervorragendes Konzert. Trotz der recht frühen Uhrzeit war das Publikum zahlreich vorhanden und war auch gut dabei.
Vor einem halben Jahr hat eine neue CD das Licht der Welt erblickt. “Air” war die zweite CD von der Jenaer Band Celarda. Aufgrund der kühlen Witterung, die irgendwie immer im Winter herrscht, fand erst heute in der schönen Zwätzener Marienkirche das zugehörige Releasekonzert statt.
Bei vollem Haus gaben sich neben den Hauptaktueren von Celarda auch der eine oder die andere Gastmusiker/in die Ehre und stellten nochmal das Album dem gespannten Publikum vor. Ein paar Eindrücke vom Konzert gibt es nun hier:
Da die CD wie schon erwähnt vor gut einem halben Jahr schon das Licht erblickt hatte und ich damals schon auf die CD mit einem Beitrag hier verwiesen habe, möchte ich noch etwas Werbung in eigener Sache machen. Nein, das kostet am Ende kein Geld, es ist nur ein Link zu eben jenen Beitrag mit einem kleinen Making-Of des CD-Covers:
Die Woche lies schon Schlechtes vermuten. Ständig wechselte das Wetter, alle paar Stunden fiel Regen. Celarda plante am 27.08.2010 nach 2 Jahren wieder auf dem Camposanto in Buttstädt zu spielen. Dazu war schönes und vor allem trockenes Wetter unabdingbar. Leider wechselte das Wetter nicht und so wechselten sich auch an jenem Tag Regen und Sonne ab und damit war ein Spielen Open Air auf den Camposanto nicht machbar.
Recht kurzfristig wurde dann das Konzert in die naheliegende Kirche verlegt. Anfangs war man natürlich etwas traurig darüber, da man sich sehr auf die geniale Athmosphäre des Camposantos gefreut hat. Nachdem man jedoch die Kirche betreten hatte, vielen einen (nachdem man die erste Kerze umgetreten hatte) auf, dass die Kirche von einem Meer an Kerzen erfüllt war und diese sollten dann auch alleinige Lichtquelle des Abends sein. Dies resultierte in eine ebenso gute Athmosphäre wie es draussen auf dem Camposanto gewesen wäre. Kurz nach neun und nachdem alle Kerzen angezündet waren begann Celarda mit ihrem Konzert. Viele neue Stücke wurden wie auch gutbekannte Songs von dem ersten Album gespielt. Die neuen Stücke lassen die Vorfreude auf die neue CD, die gerade in der finalen Phase der Entstehung angekommen ist, noch weiter steigen. Die vielen Eigenkompositionen unter den neuen Songs zeigen, dass mit dem ersten Album genügend Selbstvertrauen geschöpft wurde, nicht nur alte bekannte Songs neu zu arrangieren, sondern gänzlich neue Stücke zu komponieren und damit auch der richtige Weg für die Zukunft eingeschlagen ist.
Das ganze Konzert ging trotz dreier Zugaben mal wieder viel zu schnell vorbei. Die Verlegung vom Camposanto in die Kirche hat dem Konzert nicht geschadet, die vielen Kerzen in der Kirche sorgten ebenfalls für eine ganz besondere Stimmung und lassen auch dieses Konzert in Erinnerung bleiben.
Trotz des geringen Lichts gibt es auch diesmal wieder ein paar Bilder:
Vor fast einem halben Jahr habe ich Celarda das letzte Mal live gehört. In diesem halben Jahr wurde so manch neues Lied komponiert arrangiert und überarbeitet. So war es dann am Ende auch kein Wunder, dass das Set eine beinahe völlig andere Songauswahl hatte. Nachdem schon bei den letzten Konzerten die ersten Kostproben von neuen Material den Appetit auf die neue CD geweckt haben, so bricht nun langsam Hunger aus.
Am frühen Samstag Abend war es nun wieder soweit, Celarda spielte in Cospeda in der dortigen Kirche ein kleines Konzert. In gemütlicher, wenn auch etwas kühler Runde in der Kirche gaben Lisa, Katharina und Marco eine Auswahl aus ihrem mittlerweile doch stark angewachsenen Repertoire. Die neuen Stücke zeugen von der Weiterentwicklung und vom durch die erste CD getankten Selbstvertrauen der Band. War bei dieser noch der Großteil der Songs eher “nur” Neuarrangierungen altbekannter Songs, so sind die neuen Songs weitgehend der eigenen Feder entsprungen. Dennoch bleiben sie ihrer Linie treu und man hört immer wieder den keltischen und auch irischen Einfluss heraus.
Das Publikum war auch von dieser Musik begeistert, es lauschte gespannt und bedankte sich für jedes Lied mit einem kräftigen Applaus. Zwischen den Songs gab es immer wieder kleine Anekdoten zu der Entstehung der Stücke oder dem Inhalt der Stücke selbst. Diese Einschübe sorgten für den einen oder anderen Lacher. Die wohl ausgelassenste Stelle bei dem ganzen Konzert war wohl der kleine BlackOut von Marco, als er beim letzten Lied nicht sofort wusste, wie es losgeht. Das Publikum nahm dies jedoch gelassen. Nach ein paar Versuchen war der Griff und die Abfolge dann auch wieder da. Dadurch, dass bewusst bei 2/3 der Bands auf Notenständer verzichtet werden,was ich nur begrüssen kann wegen der freien Sicht auf die Beiden, kann sowas halt mal passieren. Es ist mir sowieso ein Rätsel, wie man sich so viele Songs merken kann ^^
Nach zwei Zugaben war der Abend dann jedoch auch schon wieder zu Ende. Hungrig nach der neuen CD ist man nun allemal, jedoch wurde das Publikum schon damit vertröstet, das es sich wohl noch bis September gedulden muss, bevor man sich die Stücke auch zu Hause anhören kann. Ich bin gespannt.
Wie immer hatte ich natürlich auch meine Kamera dabei:
An dieser Stelle sei mir auch noch die Bemerkung gegönnt, dass der Schreiner der Fußböden auf der Kirchengalerie allerbeste Arbeit geleistet hat. Keinerlei Knarren und Krätzen von Fussbodendielen war beim Drüberlaufen zu hören.
Der Weihnachtskalender hat nur noch 5 verschlossene Türchen, die Landschaft ist unter einer weißen Schneedecke gehüllt und die Kinder werden langsam nervös. Vorabend des 4. Advents stand im Kreuzgewölbe Schöngleina ganz im Zeichen der gemütlichen Weihnachtsstimmung. Dazu wurde noch die Jenaer Band Celarda eingeladen und auch ein kleiner Weihnachtsmann schaute vorbei.
Draussen war eisige Kälte, die wohl kälteste Nacht des bisherigen Winters, drinnen wohlige Wärme bei gemütlicher Stimmung. Den Anfang sollte der wohl jüngste Weihnachtsmann in Thüringen machen. Nachdem er eine kleine Weihnachtsgeschichte vorgelesen hat verteilte er an die Erwachsenen mal Geschenke.
Gegen Acht begann dann Celarda mit ihrem letzten Konzert in diesem Jahr und gaben die eine oder andere Premiere. Insgesamt ein sehr gutes Konzert trotz dessen, dass die Grippe keinen Halt vor Musikern macht wie es Marco ausgedrückt hat. Die vielen neuen Stücken lassen großes vom neuem Album erwarten welches im nächsten Jahr irgendwann dann wohl das Licht der Welt erblicken wird. Der Weg, der mit Wood begonnen wurde, wird in der richtigen Richtung weiter beschritten.
Der 13.09.2009 stand ganz im Zeichen des Tag des offenen Denkmals. Die denkmalgeschützte St. Marien Kirche in Zwätzen öffnete auch ihre Türen und lud zudem noch die um die Ecke wohnende Band Celarda ein. Nachdem ich letztes Jahr schon den Auftritt von denen in dieser Kirche besucht habe, so stand es auch dieses Jahr wieder fest auf dem Programm. Zudem lockten neue Songs, die in der Zwischenzeit seit dem letzten Konzert wo ich zugegen war.
Bei noch schönem Wetter zog ich per Pedes gen Zwätzen und erreichte nach einem kurzen Umweg durch zu frühem Abbiegen auch die Kirche. Kurz nach 16 Uhr stellte die Pastorin der Kirche die Band vor und es begann dann auch das Konzert. Wie vermutet bestand die Setlist aus recht vielen neuen Stücken. Viele nicht nur umarrangiert und modifiziert wie noch bei dem “alten” Songs, sondern komplett selbst geschrieben. Das Potential, welches im Frühjahr in den ersten neuen Songs zu erkennen war, wurde genutzt und die neuen neuen Songs erfüllten die Erwartungen voll und ganz. Die Band entwickelt sich prächtig. Demnächst startet die finale Arbeit an dem neuen Album und darauf sollte man gespannt sein. Aber zurück zu dem Konzert. Das Publikum war sichtlich berührt von der Musik, so hörten einige mit geschlossenen Augen hochkonzentriert zu oder mussten die eine oder andere Träne aus den Augen wischen. Von den Gänsehaut, die viele befiel, gar nicht zu reden.
Am Ende folgten noch zwei Zugaben inklusiver einer Premiere eines neuen Stücks, welches zuvor noch nie live gespielt wurde.
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für dieses tolle Hobby arg beschnitten wird. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004