Ein langes Wochenende nimmt sein Ende, zum Abschluss gibt es nochmals Flaxmill. Diesmal im Irish Pub Fiddlers Green zum Folk Club.
Die obere Etage war gut gefüllt und so ging es gegen halb neun los. Ein paar Rugbyspieler störten zwar durch etwas lautere Unterhaltungen, aber damit musste man halt leben. Das Konzert an sich war wieder sehr amüsant. Die vielen kleinen Stichelein gegenüber Antjes Faible für Walzer entwickelten sich zu einem kleinen Running Gag des gesamten Konzerts. Am Ende verlangte das Publikum einen Walzer als Zugabe. Dem kam Gunnar nur soweit entgegen, das er eine Polka als Gegenvorschlag gab und dieser dann auch angenommen wurde.
Nikolaus 2009. Erster Sonntag im Monat. Damit auch wieder Zeit für das Folk Club Konzert im Fiddlers Green. Auf dem Programm stand Röschbandz aus Dresden. Weniger Folk, mehr Jazz. Aber gut versprach es zu werden.
Und so erlebten die Besucher die Premiere des Weihnachtsprogramm der Kombo rund um Karl Helbig, der in den Jenaer Kreisen ja schon gut bekannt ist durch seine Mitwirkung an der FDJ. Geboten wurden neben Interpretationen klassischer Weihnachtslieder vor allem Eigenkompositionen. Schöne Stücke. Abwechslungsreich und Vielfältig. Ein schöner Abend.
Nur am Licht wurde gesparrt und so gibts heute halt mal extrem verrauschte SchwarzWeiß Bilder.
Der erste Sonntag nach der Session, der ich leider nich bewohnen konnte. Zugleich auch der erste Sonntag im Monat und damit Folk Club Zeit. Dieses Mal wieder recht kurzfristig organisiert, gab Marit ihr Bestes. Mit einer bunten Mischung verschiedener Coversongs begeisterte sie das Publikum. Zum Abschluss gab es noch eine sächsisch interpretierte Version von “Irgendwann, Irgendwo”. Die Zugaben waren dann zwei selbst geschriebene Songs. In meinen Augen etwas spät. Ist nicht grade auch der Folk Club ein Ort, wo man mal etwas ausprobieren kann? Mir persönlich hätte es besser gefallen, wenn der Fokus auf eigene Songs gelegen hätte. Die zwei Kostproben waren gut und ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei diesen beiden um die Einzigen handeln sollte.
Ein wunderschönes Wochenende neigt sich zu Ende und da es das erste im April ist, wartet es wieder mit einem Konzert im Fiddlers Green auf. Diesmal waren OLMAR aus Jena geladen. OLMAR sind Maren Fritsche (Seelenküche , Digital Riot usw) und Oliver Jahn( Los Banditos). Dabei hatten sie noch ihren Special Guest Stephan Hepper.
OLMAR konnte ich schon vor nicht allzulanger Zeit im Rosenkeller als Vorband zu Johanna Zeul hören und vor allem geniessen. Schon da war ich von der Band begeistert. Sehr tolle Musik. Dies sollte auch heute nicht anders sein. Noch intimer und noch besser. Seit langen ist bei einem Konzert die Zeit so schnell verflogen wie bei diesem. Ein faszinierender Gesang, ein virtuoses Flötenspiel und eine mal schnelle, mal ruhige Gitarre. Auch bei dieser Band wieder eine Empfehlung. Unbedingt anhören!
Viel zu schnell ging das Konzert dann leider auch zu Ende. Die Zugabe aber wird keiner der Anwesenden so schnell vergessen. Wurde doch ein 1-2 Tage altes öhm neues Stück präsentiert, in dem mittendrin eine kleine Diskussion begann. Der ganze Pub hat freudig gelacht. Der Abschluss dann wird alle Zuhörer wohl immer Kekse anders geniessen lassen. Sehr amüsant aufbereitete Anekdote aus dem Tourleben von Oliver Jahn.
Eine sehr ereignisreiche Woche geht im Pub zu Ende. Der Folk Club präsentiert den lokalen Musiker DocFritz. Dieser präsentierte ein amüsant geführtes Blues-Programm. Hin und wieder bekam er bei manch einem Song Unterstützung von Josa auf der Mundharmonika. Ohne viel Worte zu verlieren, man möge mir verzeihen, aber ich habe heute den ganzen Tag nur eine Zusammenfassung abgetippt…, hier nun ein paar visuelle Eindrücke. Ganz im Sinne des Abends schön bunt.
Ein Monat geht schnell vorbei und ein neuer beginnt. So auch 2009 und das heißt in Verbindung mit einem Sonntag, das es wieder heißt, der Folk Club ruft. Diesmal war Wilfried Mengs angekündigt. Wilfried Mengs ein Thüringer Singer/Songwriter mit Auftritten rund um der Welt spielte einen Querschnitt seines Schaffens und hatte da nachdenkliche aber auch recht amüsante Stücke auf Lager.
Dann nach dem ersten Set etwas völlig neues für den Folk Club. Das zweite Set war keine Musik sondern ein Bildvortrag über eine USA-Tour von ihm im Jahre 2004. Diese war auch sehr interessant und teils doch etwas erschreckend, wie denn das wahre ungeschönte Amerika aussieht und dass das was man sonst in diversen TV-Sendungen sieht alles andere als real ist. Aber auch die Gelassenheit und Geselligkeit der einfachen Leute kam zum Ausdruck.
Fotomäßig habe ich mich sehr zurückgehalten, aber 3 Bilder gibt es dennoch:
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für dieses tolle Hobby arg beschnitten wird. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004