Im letzten Jahr war Benni und Karl ganz begeistert von dem Haus der Pioniere in Gera und beschlossen gleich nach dem Konzert damals, dass sie ein weiteres im Haus der Pioniere machen werden und vereinbarten schon grob einen Termin. Letzten Endes war es dann vorgestern soweit. Land Über schlug nach zwei Konzerten in der Schweiz und in Österreich wieder in Gera auf.
Das Publikum war diesmal leider nicht ganz so zahlreich erschienen wie beim letzten Mal, aber gemütlich war es auch so. Kurz nach 8 betraten die beiden die Bühne und nahmen uns mit auf eine Reise durch die eigene Fantasie. Die Augen schliessen und sich zurücklehnen war das Credo des Abends. Neben den altbekannten Stücken kam auch wieder erstes neues Material zur Darbietung und lässt nun viel von der für dieses Jahr endlich angekündigten zweiten CD erwarten.
Ein paar Bilder gibt es natürlich auch wieder zu sehen:
Nachdem der Vorabend bei dem Rammstein-Konzert in Dresden eher lauterer Natur war, stand gestern eine Lesung auf dem Plan. Holly Loose und Land Über luden ein zur “Das weiße Buch des Jadefalken” – Lesetour. Holly las aus seinem eigenem Buch, in dem er die Beziehung zwischen zwei Menschen christlichen und muslimischen Glaubens aus Sicht der Frau erzählte, Benni und Karl begleiteten ihn musikalisch.
Neben Auszügen aus dem Buch gab es an passenden Stellen neu interpretierte Stücke der Letzten Instanz. Im ganzen ein sehr schöner ruhiger Abend, entspannend und sehr interessant. Der Ausflug nach Gera hat sich auf jedem Fall gelohnt und am Ende habe ich mir auch ein Exemplar des weißen Buchs gekauft.
Trotz anfangs fürchterlichen Lichts konnte ich ein paar Bilder machen udn bin für die Umstände eigentlich doch zufrieden. Riesenprints könnens nicht werden, aber als Erinnerung taugts alle mal
… weite, unendliche Sphären aufgespannt durch Töne und durch und durch mit Tönen gefüllt, in den Gedanken frei. Pure Entspannung. Abschalten vom Alltag. Eintauchen in neue Welten. Den Geist von den Ketten befreien und treiben lassen. Immer weiter und doch nicht fort. Geniessen und zurücklehnen. Es auf sich wirken lassen. Neue Welten entdecken. In sich gehen und dabei sich entgleiten. Die aufgespannten Sphären erkunden …
… Land Über im F-Haus mit Anna Katharina. Sphärische Filmmusik trifft “Saitensprung” …
… schnelles Geigenspiel, treibende Drums. Anders als vorhin. Weg von den Sphären hin zu neuen Tongefilden. Virtuos. Mitziehende Töne, wippende Füße und Köpfe. Zurück in dieser Welt und doch nicht wirklich. Treibende Rhythmen.
Unternehmen “380km fahren für eine Stunde Konzert” könnte auch der Titel sein, aber sowas hatte man ja schon ähnlich. Nachdem man bei dem Hoffest von Benni und Karl zu ihrem Konzert als “Land Über” in den Rüdenhof in Moritzburg am 20.05.2009 eingeladen wurde und dank Gunnar und Antje eine Mitfahrgelegenheit zu jenem Hof fand, begann man dennoch dieses Unternehmen. Kaum in Moritzburg angekommen, schon etwas zu spät, das Konzert hatte bereits gestartet, ging es schon ans fotografieren. Daneben natürlich auch der schönen Musik gelauscht und den Feuertänzer zugesehen. Eine interessante Kombination letztendlich und es wurde nicht zuviel versprochen. Einzig nervend waren die vielen Mücken. Dadurch das man zu spät kam, hat man auch die Ansage verpasst, das im Publikum eine Dose mit Antimückenspray rumgehe… So musste man halt öfters zuschlagen.
Die Zeit verging am Ende leider auch wieder viel zu schnell. Jedenfalls eine ausbauwürdige Idee! An dieser Stelle auch einen nochmaligen Geburtstagsgruß an Karl, der an jenem Abend auch Geburtstag hatte. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute!
Die Bilder im ursprünglichen etwas triste findend, beschloss ich die etwas thematisch zu Land Übers erstem Album zu verfeinern. Angelehnt an der Uhr als CD-Label benutzte ich eine Texture (http://juganue.deviantart.com/art/Clock-Texture-79693975) um dem Ganzen das gewisse Etwas zu verpassen. Am Ende ist es Geschmackssache, aber mir gefällts.
Direkt nachdem man wieder von Beelitz zurück in Jena war, ging es auch wieder los gen Galerie Plinz bei Milda OT Großkröbitz. Dort war Land Über angekündigt. Nachdem deren erster Auftritt von mir ungewürdigt blieb, mit anderen Worten ich wegen unpassender eigener Stimmung nach nur 15 Minuten wieder gegangen bin, wie ich mittlerweile bereue, war es mir entgegen aller Pläne doch möglich dieses Konzert aufzusuchen.
Plinz – ein Ort der Kunst. Skulpturen und andere Kunstwerke überall. In der Galerie dann das Konzert mit Benni Cellini und Karl Helbig. Am Ende zwei Stunden träumerische Musik mit Cello und Sax. Entspannung pur und was Gutes für die Seele.
Ein paar Eindrücke wie immer hier. Auch bei diesem Konzert wieder nur mit dem 35mm Objektiv gearbeitet.
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für dieses tolle Hobby arg beschnitten wird. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004