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16 Mai 2012
Nun schon zum 5. Mal ging es für mich zum Schottisch-Irisches Hoffest im Pub Die Schmiede in Altkötzschenbroda. Nachdem wir am Freitag bei großer Hitze und viel zu viel Sonne den Hof für das Fest vorbereitet hatten, ging der Samstag recht kalt los und sollte auch nicht mehr allzu warm werden. Es wechselte sich starke Bewölkung (und kalter Wind) mit Sonnenschein (und wohltuender Wärme) ab, Jacke an, Jacke aus. Der Stimmung sollte dies jedoch keinen Abbruch tun, auch wenn der Hof nicht so voll wurde wie er gerne werden sollte.
Pünktlich kurz nach halb eins begannen die Original Royal-Sulgemer Crown-Swamp Pipers mit ihrem Zug um den Anger und lockten die ersten Besucher auf den Hof.
Dort spielte zum ersten Mal auf dem Hoffest Pigeon Toed aus Leipzig. Eine sehr gute Wahl für den Opener des Hoffests! Das Publikum war begeistert und erst nach einer Zugabe durften Sie die Bühne verlassen.
Zum Kaffeetrinken dann gab es Land Über mit ihrem sphärischen JazzPop und einem kurzen Ausflug zu einem neuen Projekt, der musikalischen Whiskyverkostungsbegleitung! Wie der Zufall so wollte hatte ich mir da kurz zuvor einen leckeren Whisky geholt. Bei passender leicht dramatischer Musik konnte ich den Islay-Whisky geniessen und diese doppelte Kostprobe macht Lust auf mehr!
Zwischen den Konzerten marschierten die Piper über den Anger und den Hof und weckten so manchen während der Musik eingedösten Gast.
Auf dem Programm dann standen die Crapshooters. Mit einem bunten Programm verschiedenster Folklore lockerten Sie das Publikum auf und so manch Witz wurde auch eingeflochten.
Für die Kinder gab es auch wieder eine Heuspielecke und Büchsenwerfen. Man sah dadurch immer wieder Kinder und deren Eltern, die über und über mit Heu bedeckt waren.
Am frühen Abend dann gab es ein kleines Familienkonzert mit Pauline’s Choice, das sind Pauline, Papa DocFritz und Schwester LisaLou. Ziel der musikalischen Reise war der hohe Norden Schottlands, die Orkney-Inseln.
Den Abschluss des Konzerte im Hof machte dann Flaxmill und gab nochmal irische Musik mit den einen und anderen Ausflug nach Schweden sowie auf den Balkan zum Besten.
Das sollte es aber dann noch nicht gewesen sein und zu später Stunde gab es in der Schmiede noch eine sehr gemütliche Session!
Nach einer kurzen Nacht ging es dann Sonntag mittag weiter. Von der Sonne war nun gar nicht mehr viel zu sehen, ganz selten gab es mal ein kleines Loch in den Wolken und ein Sonnenstrahl verirrte sich im Hof. Mit den richtigen Sachen war das aber auch kein Problem und immerhin blieb es trocken! Der Hof füllte sich dennoch recht gut nachdem die Piper die Eröffnungsrunde auf dem Anger gedreht sind und auch den letzten geweckt haben.
Das erste Sonntagskonzert gab dann die kleine Formation von Dizzy Spell aus Halle. Bei schöner irischer Musik konnte sich das Publikum zurücklehnen und entspannen. Für mich das wohl einprägsamste Stück des Auftritts war Henry My Son.
Durst musste beim Hoffest keiner leiden, aber Durst war der Titel des kleinen Dramas in einem Akt von Flann O’Brian, welches auf der Bühne aufgeführt werden sollte. Kurz zusammengefasst: Kneipe nach der Sperrstunde noch gut gefüllt, Polizist vor der Tür. Schilderung von alten Armeeerlebnissen vom Wirt, der Angst um seine Lizenz hatte. Toll vorgetragen und eine Abwechslung im Programm, die unbedingt beibehalten werden sollte!
Im Hinterhof gab es für die Kinder auch einen Knüppelkuchenfeuer und einen Fruchtbrausenstand, für die Erwachsenen einen Erwachsenenlimo äh Whisky-Stand und für alle die zentrale Verpflegungsstation mit lecker Essen! Auf der Bühne spielten dann nochmal The Crapshooters.
Den Abschluss des Hoffest übernahm dann UnArtTick aus Jena. Eberhard, der sich für die ganze Technik und größtenteils des Sound der Bands verantwortlich zeichnete, Antje und Irina spielten Folklore aus aller Welt mit Schwerpunkt auf Schweden. Mit diversen kleinen Spielereien wurde ein Klangkosmos erschaffen, der für so manchen Schmunzler sorgte! Trotz der langsam unangenehmen Kühle war die Stimmung ausgezeichnet!
Damit ging dann leider auch schon das Hoffest 2012 zu Ende. An der Stelle ein großer Dank an das Schmiedeteam, an Gunnar primär für die musikalische Organisation des Fests und natürlich fürs Mitnehmen!
Ich freue mich jedenfalls schon auf das Hoffest 2013!
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Sessions am
1 Mai 2011
Auch im April gab es wieder zum Monatsabschluss im Irish Pub Fiddlers Green eine gemütliche Traditional Irish & Folk Session. In einer gemütlichen Runde mit ein paar seltenen Gästen konnte man sich gemütlich bei einem Guinness zurücklehnen und der Musik lauschen. Trotz der im Vergleich zu sonst höheren Lautstärke der anderen Gäste war es wieder sehr schön!
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Sessions am
1 April 2011
Nachdem ich eigentlich schon die Märzsession als verpasst abgeschrieben habe, da ich letzten Donnerstag schon in Altkötzschenbroda weilte, wurde mir klar, dass der März ja ganze 31 Tage hat und somit die Session ja doch eine Woche später, mit anderen Worten gestern, war.
Gegen halb 11 machte ich mich dann auf in den Pub und traf erstmal nur Gerhard an, der tapfer allein musiziert. Gunnar hatte zwar angekündigt, das er später kommt, da er noch ein Konzert in der Vinothek hatte, aber am Ende dauerte es bis kurz nach 0 Uhr, aber da ging es dann richtig los. Mit ganzen 4 Geigen in der Runde wurde die irische Sessionkultur zelebriert.
Ein paar Bilder gibts natürlich auch wieder:
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28 März 2011
Ein kleines Highlight vor der Whiskymesse in Altkötzschenbroda sollte die Session in der Schmiede in Altkötzschenbroda werden. Christina, Mitglied des Trios Strömkarlen und früher auch Mitglied von Flaxmill, hat zu einer Geburtstagssession eingeladen.
Um einem mit Snacks gedecktem Tisch machten es sichs die Gäste gemütlich und wer wollte spielte ein wenig. So spielten immer mal andere, mal alle gemeinsam. Von traditioneller Irischer und Schwedischer Musik war auch das eine oder andere bekannte moderne Stück dabei, aber jeweils mit dem Charm des gemütlichen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass das wohl die bisher beste Session war, bei der ich zugegen war. Vielleicht auch der authentischsten Session, das werde ich, denke ich, nach meinem für dieses Sommer geplanten Irlandurlaub genauer sagen können.
Am Ende tauschte ich mein Instrument gegen die Nyckelharpa und sorgte noch dafür, das auch der letzte Gast endlich den Weg nach Hause in Angriff genommen hat.
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28 März 2011
Ein paar erste Eindrücke von den beiden Festivaltagen gibt es nun hier. Im Laufe der Woche folgen noch die Bilder der Sessions in der Schmiede und auch ein bisschen mehr Text. Schön wars auf jedenfall auch wenn der Schlaf mal wieder viel zu kurz gekommen ist.
Am Vorabend der Messe wurde mit einer gemütlichen Session auf das Wochenende eingestimmt.
Am Samstag mittag war es dann soweit und das Festival öffnete seine Tore für die durstigen und interessierten Gäste.
Der Whisky ist jedenfalls sehr gut geflossen und so manch Rarität hat den Gaumen erfreut.
Den ersten Festivaltag rundete in der Schmiede wieder eine gemütliche Session ab.
Die Spuren des ersten Festivaltags waren bei vielen zu sehen und so begann der Sonntag recht ruhig und langsam.
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Auftragsarbeiten,
Konzerte,
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13 März 2011
Fiddler’s Green im mobilen Irish Pub Fiddlers Green im HsD Erfurt Live. Was für eine Überschrift. Aber das ist Programm. Die Band Fiddler’s Green kam vor ein paar Wochen auf mich zu und hat sich erkundigt, ob ich denn Interesse hätte, ein Bild für den Bühnenhintergrund derAcoustic Tour zu schießen. Da habe ich natürlich sofort ja gesagt ohne zu ahnen, dass das Ganze doch nicht so einfach werden sollte wie gedacht. Erste Versuche im Fiddlers Green zeigten, wie schwer es ist, die Wünsche vonFiddler’s Green umzusetzen. Ein anderer Pub fiel mir aber auch nicht ein und die Tipps von Gunnar andere Pubs betreffend scheiterten meist an der Entfernung. So musste ich dann doch mehrere Anläufe nehmen bis es im Fiddlers Green geklappt hat und am Ende hatte ich auch ein Bild, was den Fiddlers gefallen hat.

Gestern Abend war es dann soweit. Fiddlers Green spielte im HsD Erfurt und da bin ich natürlich dabei. Wollte ja doch auch einmal mein bisher größtes Bild sehen, denn es brachte auf ganze 12m * 2,9m! Im Hinterkopf immer noch etwas angespannt, ob denn die Bildqualität ausgereicht hat, da ich aufgrund recht spät durchgegebener neuer Wünsche und einer etwas zu geringen Auflösung das Motiv etwas Strecken und Vergrößern musste, wurde ich an der Bühne positiv überrascht. Es hat gepasst! Indirekt von hinten beleuchtet war es eine super Illusion eines gemütlichen Pubs.
Das Konzert an sich war ganz anders als die normalen Fiddlers Green Konzerte und doch auch ganz anders als erwartet. Trotz der weitgehend akkustischen Ausstattung blieben Fiddlers Green dem Speedfolk treu und heizten dem Publikum ordentlich ein. Die Stimmung war prächtig, die Späße zwischendurch deftig derb und die Atmosphäre einfach toll.
Ein paar Bilder gibts auch von dem ganzen Spass!
Einzig traurig an dem Abend war, das mitten im Konzert der Verschluss meiner Kamera nach 112 574 Auslösungen sich in die ewigen Jagdgründe begeben hat.