Gestern abend ist recht spontan die Idee gereift, ein kleines Nebenprojekt zu der Seite hier zu starten. Im Prinzip das selbe nochmal mit Schwerpunkt auf die 360° Panoramafotografie. Eine passende Domain ist auch schon gesichert und eine passende Visitenkarte auch schon im fortgeschrittenen Entwurfsstadium:
Mal sehen wie das Projekt nun weitergeht. Aber nun heißt es erstmal auf zum tff nach Rudolstadt und ein paar Kugelpanoramen machen. Das wird zum einen spannend, wie das ganze bei großen Menschenmassen klappt und bei Wechsellicht in Veranstaltungszelten und zum anderen auch etwas stressig, da auf dem Plan über 30 Panoramen stehen. Aber natürlich wird auch der Spass nicht zu kurz kommen, der auf dem Fest garantiert ist.
Nachdem man nun auf dem Jenzig auf dem Geschmack gekommen ist, was die besonderen Bratplätze angeht, stand diesmal die Rabenschüssel auf dem Programm.
Der Weg dahin war recht gemütlich bis auf einmal falsch Abbiegen, aber eine kurze Kletterpartie löste dieses kleine Problem und man konnte schön gemütlich die Aussicht geniessen sowie leckere Braterzeugnisse verspeisen.
Das macht schon irgendwie Lust auf eien DSLR mit Videofunktion. Ansonsten… Bodi Bill. Eine geniale Band. Ich mag die. Musik zum abgehen. Zum Ausklinken aus dieser Welt.
Nachdem gemütlich in Lössnitz gefrühstückt wurde, die Sachen zusammengepackt waren und sich von den Gastgebern verabschiedet wurde, ging es weiter nach Moritzburg. Am Abend stand dort im Rüdenhof beim Käthe-Kollwitz-Haus das nächste Konzert an.
Der 20.06.2010 ist der Vorabend der Sonnenwende. Anlässlich dieses Ereignisses findet jedes Jahr im Rüdenhof ein Konzert statt. Jedoch bevor es soweit war und auch die letzten Chöre des ebenfalls an diesem Tag stattfindenden Chortreffens den Rüdenhof wieder frei gaben, nutzten die Destilleure das schöne Wetter und spielten auf der Brücke vor dem Moritzburger Schloss eine kleine “Straßensession”.
Lohn des Musizierens waren neben vielen glücklichen Gesichtern ein paar kleine Gaben und eine Runde Eis.
Am Abend dann war es im Rüdenhof soweit. Die Bühne war vollständig aufgebaut, ein Dschungel aus Mikrofon- und Notenständern mit Unmengen an Kabellianen gedieh prächtig und ein Dutzend Sitzgelegenheiten mit nahestenden Instrumenten war zu sehen. Diese Plätze sollten nicht lang leer bleiben. Kurz nach 20 Uhr betraten die Destilleure die Bühne und begannen mit einem sehr gemütlichen, zum mittanzen animierenden Konzert. Nach anfänglichen Zögern des Publikums fanden mit jedem neuen Titel mehr Gäste den Weg auf die staubige Tanzfläche. Bald war die Band eingehüllt vom aufgewirbelten Staub der Tanzfläche.
Drei Runden sollte das Konzert umfassen, ganze 4 einhalb Stunden dauerte es und doch war es für Viele viel zu schnell vorbei. Für jene auch gibt es nun hier ein paar Impressionen:
Im Nachhinein kann ich sagen, hat sich das Wochenende gelohnt hat, auch wenn mal wieder das Schlafdefizit weiter zugenommen hat, da man ja am Montag schon um 6 aufstehen musste, nachdem man erst um halb 4 in Jena angekommen ist. War ein schöner Abstecher aus dem momentan arg stressigen Diplomarbeitsabschlussalltag.
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Ich bin ein Student und studiere Informatik an der Uni Jena und schreibe grade meine Diplomarbeit bei der Erfurter Firma Ibykus. Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004