Gerade waren die Bilder des Vorabends fertig, hieß es schon wieder, es geht weiter. Also schnell in die Friedenskirche gegangen. Kurz nachdem ich da war ging es dann auch los. Leere “Bühne” aber man hörte schon die Musik (und zwar live). Erste Frage die sich mir stellte… hm. Spielen die vielleicht die ganze Zeit oben bei der Orgel, also ausserhalb des Blicks der Zuschauer? Dem war aber nicht so. mit dem 2. Stück bewegte sich der Panpiper zur Bühne und ein weiteres Bandmitglied erschien auf der Bühne. Ohne Unterbrechung spielten sie dann noch ihr zweites Stück zuende. Sehr mystische Musik, modern und trotzdem irgendwie sehr stark an die schottischen Traditionals erinnernd (was eventuell auch an dem Laiendasein in dieser Musikrichtung begründet sein kann)
Dann die erste Liedpause mit Kommentar. Die Frau in der Band stellte kurz das Projekt vor und ermunterte das Publikum ruhig ausgelassen zu sein trotz der Kirche. Eine Eigenschaft, die wohl allen in Erinnerung bleiben wird war, das sie nach fast jeden Satz ersteinmal einen Lacher loslassen musste. Im Verlaufe des Abends wurde da noch viel gelacht. Ob nun mit ihr oder über ihr sei mal dahin gestellt.
Nach zwei Stunden Programm mit einer längeren Pause gab es dann noch 3 Zugaben, ein Kinderlied, ein A Cappella Stück und noch ein “programmtypischer” Song.
Alles in Allem ein sehr interessantes Programm mit guter und teils ungewöhnlicher Musik.
Es ist soweit. 24h nach dem Konzert nun endlich die Bilder Da man lange genug warten musste, diese nun gleich als Erstes.
Nach alldienstaglicher Ankündigung im Pub von Rudi war es nun soweit. Fiddler’s Green war im F-Haus angesagt. Jedoch bevor diese die Bühne überlassen bekamen haben 2 Vorbands das Publikum angeheizt. Als Erstes waren die Stöcke dran. Ohne großartig Worte zu verlieren starteten sie halb neun. Für manchen zu zeitig, da ja fast überall der Start mit 21 Uhr angegeben war. Nun ja. Leider etwas unglücklich geplant, aber nun nicht änderbar. Jedenfalls begann deren Auftritt gewohnt energiegeladen und das Publikum wurde langsam warm, wenn auch noch sehr verhalten. Nach einer dreiviertel Stunde volles Programm ohne großen Kommentarblöcken verabschiedeten sich die Stöcke unter großen Applaus.
Es folgte die zweite Vorband, Volkstrott genannt. Nachdem diese ihr Programm angespielt hatten kam eine etwas größere Umbaupause.
Kurz nach Zehn wurde es dann dunkel. Es ging los. Sowohl die Band als auch das Publikum legte sich voll ins Zeug. Die Jungs von Fiddler’s Green hatten zu jeder Zeit das Publikum auf ihrer Seite und gaben alles. Das Publikum dankte dies mit noch mehr Begeisterung! So wurden dann im Verlaufe des Abends auch mehrere neue Songs gespielt. Ganze zweieinhalb Stunden sollte das Konzert dauern. Drei Zugaben krönten das Konzert. Zuerst ein Solo des Frontmanns und dann noch zwei Stücke wieder mit der kompletten Band.
Mit einem kräftigen Applaus wurde dann Fiddler’s Green von der Bühne verabschiedet.
Es ist soweit. Die 17. Irischen Tage haben begonnen. Den Start markierte eine gemütliche Traditional Irish & Folk Session im Irish Pub Fiddler’s Green. Anfangs nur eine kleine Viererrunde mit Geige, Gitarre, Flöte/Banjo/Mandoline/Gesang und Bodhran/Banjo gesellten sich nach einer Weile noch die fast komplette Handvoll der Fist of Fiddle hinzu. So waren am Ende zehn Musiker da und die Session nahm ihren Lauf. Die Gäste im Pub durften sich auf Auszüge aus dem Programm der Fist freuen und allerlei anderen Traditionals. Mal dominierten die Geigen, mal die anderen Instrumente. Es wurde ein recht abwechslungsreiches Programm geboten und die Stimmung wurde im Verlaufe der Session im Pub immer ausgelassener.
Leider musste ich schon recht früh die Session wieder verlassen, da ja die Uni wieder angefangen hatte. Ärgerlich allerdings, dass die Vorlesung die mich früh forderte unangekündigt verlegt wurde und ich somit länger diese Session hätte besuchen können.
Aber was wäre alles wenn irgendwas nicht wäre… C’est la vie.
Hier nun ein paar Eindrücke der Session:
An dieser Stelle sei dan auch an die Session nächsten Donnerstag erinnert und als letzten Tipp, wer die Handvoll Streicher der Fist nochmal Live erleben will, der hat am 01.11.2008 im Volksbad die wohl letzte Gelegenheit in diesem Jahr!
Heute ist es dann soweit. In nichtmal mehr zweieinhalb Stunden beginnen offiziell die 17. Irischen Tage mit einer hoffentlich großen Traditional Irish & Folk Session. Ich freue mich auf diese und reiche dann morgen die Bilder und einen kleinen Bericht nach!
Also an alle Spätentschlossenen. Heute Abend 21 Uhr findet im Jenaer Irish Pub Fiddler’s Green die Eröffnungssession zu den Irischen Tagen 2008 statt!
Revolverheld + Revolving Door Live im Jenaer F-Haus am 17.10.2008
Der erste Einsatz meiner neuen Kamera Nikon D300 zu einem Konzert. Den Anfang gleichmal versagt, also ich, nicht die Kamera aber nach 50 Bilder hab ich die Kontrolle doch langsam über die Kamera gewonnen und die Bilder wurden sehr gut. Da frag ich mich, was da noch alles möglich ist, wenn ich die Kamera dann vollends unter Kontrolle habe und die optimalen Einstellungen gefunden habe.
Ansonsten schreib ich diesmal nicht allzuviel zu dem Konzert, schaut euch einfach die Bilder an!
Nachdem man am Montagabend erfahren hat, dass man zu den Glücklichen Gewinnern zweier Gästelisteplätze für das CD-Releasekonzert gehört, war es gestern dann soweit. Zehn vor Zehn begann die Nebelmaschine die Bühne zu verhüllen. Weitere unendlich lang anfüllende 10 Minuten vergingen bis endlich die Band auf die Bühne kam. Dieser Start wird einem lange im Gedächtnis bleiben. Kurze Trommelschläge mit Stroboskoplicht, darauf folgende kurze Dunkelheit und dann wieder Trommelschläge. Sehr energiegeladen und eindringlich wurde der erste Song gespielt, der Titeltrack des neuen Albums “The Colour of Snow“.
Danach folgte das schon im Voraus veröffentlichte Stück “Prisoner“. Im Gegensatz zu der CD in der gewohnten Stimmlage von Felix. Nach dem Konzert erfuhr ich aber, dass die CD-Aufnahme nur einer verstopften Nase und Termindrucks diese etwas ungewöhnliche Stimmlage verdankte. Wobei man beim öfteren Anhören des Lieds immer mehr gefallen daran findet. Ja, es kommt einen so vor, als ob gerade dies, die Intension des Songs noch unterstreicht.
Weiterging es mit einem weiteren neuen Song, “Rainhouse”. Danach folgten zwei altbekannte Songs, “Comes Around” und “Crystal Lake“.
Dann ein weiterer Höhepunkt des Abends. “Happy Go Lucky“. Schon bei dem Unplugged Konzert in Dortmund versprach dieser Großes. Damals noch in einer frühen Version. Nun ausgereift und noch besser als damals. Für mich der beste Song des neuen Albums. Gefolgt wurde dieser Song von einem der besten Songs der ersten CD, von “Dreamdancer“. Danach kamen noch 2 weitere neue Songs, “Tourist” und die Single “Allein Allein“. Das publikum übernahm sofort wieder die Rolle des “Stadiumchors” und sang den “Allein Allein” Refrain sofort mit und vor. Das Ende von “Allein Allein“ sollten zugleich auch den Schluss des Konzerts markieren. Die Band verlies unter lauten Applaus die Bühne.
Kurz darauf erschien wie schon fast gewohnt Felix allein und spielte wie so oft als Zugabe sein “Solo“. Die letzten beiden Songs sollten dann “Somedays Sundays” und “Look” werden. Danach war leider wirklich Schluss und Polarkreis 18 verlies nach einer Verbeugung die Bühne und gab im Freien am Merchandise-Stand geduldig Autogramme.
Natürlich musste ich mir auch wieder ein komplettes Unterschriftenset holen, da dies schon irgendwie dazugehört. Eine Setlist konnte ich mir auch schnappen und diese von Felix signieren lassen. Das ich da gleich ein Exemplar des neuen Albums erworben habe ist ja nun selbstredend klar.
Da ich das Konzert genießen wollte, habe ich meine große Kamera zuhause gelassen, aber musste dennoch ein paar Bilder machen. Da aber da dann nur mein Handy zur Verfügung stand, ist die Qualität natürlich nicht so toll.
Abschließend muss ich sagen. Dies ist eins der besten Konzerte gewesen, die ich gesehen habe. Bei meinen bisher 7 Polarkreis18-Konzerten war dieses das Beste. Durchgehend gute Songs, keine Durchhänger. Mir fällt grade keine Band ein, wo es ebenso keine Durchhänger gibt. Die Performance von Frontmann Felix ist so energiegeladen. Unvergleichbar mit anderen Künstlern Deutschlands. Kein anderer geht so in seiner Musik auf wie er. Im Nachhinein hat man von Christian, dem Drummer auch erfahren, dass er doch ein paar kleine Fehler gespielt hätte, da er so aufgeregt war. Ein gutes Zeichen in meinen Augen. Da ist noch keine große Routine drinnen. Genau so sollte es auch sein. Jedes Konzert ist etwas besonderes, eine Herausforderung.
Mein Tipp zum Schluss: Man sollte sich ein Polarkreis 18 Konzert nie entgehen lassen, wenn es einem Möglich ist ein solches zu besuchen. Man wird es nicht bereuen. Dieser Bericht kann bei weitem nicht alles beschreiben, was man erlebt, wenn man ein solches Konzert besucht. Man muss es selbst live erleben!
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für dieses tolle Hobby arg beschnitten wird. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004