Veröffentlicht von Henryk unter Allgemein am
13. Oktober 2008
Es ist soweit. Nach über einem Jahr des Arbeitens mit der Nikon D80 wird auf die Nikon D300 umgestiegen. Nach dem ersten Ausprobieren kann ich sagen, das ist eine geile Kamera. Endlich High-Iso Benutzbarkeit, einen Profi-AF mit 51 Messfeldern, davon 15 Kreuzsensoren und eine Haptik, die man sich nur wünscht. Die 6 Bilder pro Sekunde sind ein ebenso wenig zu verachtendes Feature, besonders bei Sportereignissen, wenn denn die Rugby-Spiele mal nicht an einem Wochenende stattfinden, wo ich mal Zuhause bin.
Ich hoffe, der Umstieg auf diese kamera klappt reibungslos und das ich schnell die für meine Bedürfnisse optimale Einstellungen finde. Die Variationsmöglichkeiten der internen Bildvorbearbeitung sind enorm und werden viele Experimente benötigen. Aber ich denke, nach ein paar Einsätzen werde ich die Kamera soweit unter Kontrolle haben, das man eine Verbesserung der Ergebnisse sehen wird.
Hier ersteinmal 4 Bilder des kleinen Schätzchens
Noch fehlt der Batteriehandgriff, aber der wird in nicht allzuferner Zukunft dieses Jahr noch ergänzt und dann ist die Kamera komplett.
Die Nikon D80 wird weiterhin im Einsatz bleiben, wenn auch degradiert zur Zweitkamera, aber dennoch in Ehren gehalten, ermöglichte diese mir doch den Einstieg in die Fotografie. Damit sind bei größeren Veranstaltungen von nun an stets 2 Objektive einsatzbereit, verpasste Motive wegen unpassender Brennweite sollten somit der Vergangenheit angehören.
Wie die Zeit vergeht. Schon kam der erste Sonntag des Oktobers und damit auch das zweite Sonntagskonzert nach der Sommerpause im Pub. Diesmal wurde die Band Andrea On The Wing angekündigt. Dieses Duo bestehend aus Andrea Zöllner und Holger ‘Josa’ Sauerbrey habe ich erstmal auf Schloss Brandenstein gesehen und gehört. Josa war zuvor schonmal Gast bei einem solchen Sonntagskonzert und auch schon vor meiner Kamera bei den Shooting für das Onkel Tims Hütte CD-Cover.
Genug der Vorgeschichte und nun zu dem Konzert. Anfangs sollte es ein Konzert mit elektrisch verstärkten Instrumenten und Stimmen werden. Fünf Minuten vor Beginn entschied man sich aber für ein Unplugged Konzert. Dies sollte keine schlechte Entscheidung sein. Jedes Lied wurde mit einen guten Applaus belohnt und die Zwischentexte wurden oft mit einem heiteren Lachen quittiert. Die obere Etage des Pubs wurde im Verlaufe des Konzerts immer voller bis am Ende kaum noch Platz war. Nach einer Pause ging es weiter und als es zum Ende kam, wollte das Publikum das Ende nicht hinnehmen und forderte Zugaben. Diese gab es dann auch und zusätzlich neben den zwei “geplanten” Zugaben wurde noch ein Wunsch erfüllt und auch eine kleine Anekdote zu dem gewünschten Lied erzählt. Nach drei Zugaben war dann allerdings endgültig Schluss und das Duo wurde mit tosenden Applaus von der “Bühne” verabschiedet.
Auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen, sie sind die dienstälteste U2-Coverband Deutschlands, natürlich nur auf das Alter der Band bezogen, die Mitglieder sind alle noch jung . Dieses Jahr feiern sie ihr 10 jähriges Bestehen! Ein kleine Jubiläumstour gibt es da natürlich auch und eine Station war in Chemnitz zum Modefest.
Da mein Vater ein U2-Fan ist und vor 2 Jahren diese Coverband in Jena kennen gelernt hat und nun auch von ihr ein Fan ist, ergab sich für mich die Möglichkeit One auch außerhalb von Jena zu besuchen. Pünktlich um 20 Uhr ging es dann auch los. Da die Bühne hauptsächlich dem Modefest geschuldet als Laufsteg dient, war sie sehr langgestreckt und Zono, der Frontmann von One, bewegte sich ständig hin und her… pendelnd zwischen Band und Publikum. Bis auf ein paar kleine Störenfriede, die sich wichtig machen mussten, darunter auch ein sehr penetranter Irre, der letztendlich auch von Zono genervt unter Beifall gebeten wurde sich hinzusetzen und endlich den Mund zu halten, war es ein recht ruhiges Konzert. Wegen der Kühle und der Großzügigkeit der Bühne und des Geländes wollte dennoch nicht so wirklich die sonst gewohnte Atmosphäre aufkommen. Viel Applaus gab es trotzdem! Leider musste um 22 Uhr schon Ruhe sein, da sich sonst wohl ein Anwohner gestört fühle und in der Vergangenheit bei solchen Veranstaltungen schon des öfteren die Polizei gerufen hat.
Jedenfalls hat dieses Konzert meine Erwartungen erfüllt und ich freue mich auf deren Auftritt im Jenaer Irish Pub Fiddler’s Green am 31.10.2008!
Momentan ist leider bei mir irgendwie beim Fotografieren der Wurm drin und ich habe hin und wieder arge Probleme mit dem Licht zurechtzukommen. Grade hier hat es mich selber gewundert, da das Licht doch recht gut war. Nuja. Es gibt halt Hoch und Tiefs…
Gestern war wieder der letzte Donnerstag im Monat. Soll heißen, das Fiddler’s Green lädt ein zu einer Traditional Irish & Folk Session. Diesen kleinen Höhepunkt des Monats sollte man als Freund der irischen Musik und “Lebensweise” nicht verpassen. Wie so oft waren wieder die üblichen Verdächtigen da und es ging munter los. Nach musikalisch interessanten drei Stunden bahnte sich leider schon das Ende an. Man ging schon herunter und wollte zahlen, als oben im Pub die Musik wieder begann. Okay, da gehts halt nochmal hinauf. Eine Weise Entscheidung wie sich noch heraus stellen sollte. Jetzt begann die Session wirklich Irish zu werden. Spielten anfangs bei diesem zweiten Teil wieder die selben wie beim ersten, so nahmen im Verlauf dieses Teils auch ein Paar Gäste spontan mit Teil. Die Zeit verging wie im Fluge und plötzlich war es schon halb vier und ein finales Trommelspiel machte den Abschluss der gestrigen Session.
Hier nun ein paar visuelle Eindrücke der Session.
Ich kann aber jeden empfehlen dieser einmal live als Gast oder noch besser als Teilnehmer beizuwohnen. Bei der nächsten Session, die auch gleichzeitig Eröffnung der Irischen Tage 2008 ist möchte ich viele Geigen und andere Instrumente sehen und hören!
Jeden Dienstag heißt es im Irish Pub “Fiddler’s Green” Jena “Rudi Tuesday”. Der dieswöchige Dienstag sollte da eine kleine Ausnahme werden. Es spielte zwar auch Rudi, aber nicht allein. Er hat einfach seine Bandkollegen von den Stöcken mit eingeladen und so war es dann eben ein kleines “Stöcke & Steine” – Konzert. Oder eher nicht, mehr eine Probe wie sie meinten und sie keinen Proberaum hätten, sie also das praktische mit dem Nützlichen verbänden. Insgesamt war eine recht lockere Stimmung da und der “Neuzugang” Philipp als Schlagzeuger erwies sich als sehr gelungen. Er bringt noch mehr “Gaudi” in die Musik mit seinen zum Teil recht abgefahrenen Trommeleinlagen und so manchen Kommentar.
Es wurde viel gelacht und natürlich auch gelauscht, genießt doch diese Formation um Rüdiger Mund einen gewissen Kultstatus hier in Jena. Insgesamt gab es 2 Sets, eine völlig “ungeplante” Zugabe und drei Stunden gute Unterhaltung. Ein kleines Highlight bildete die letzte Zugabe, eine Interpretation des Schlusslieds “Parting Glass” aus Lang Lebe Ned Devine. Auch wenn ein paar Gäste keinen Anstand hatten, wenigstens bei diesem Lied mal den Mund zu halten war es ein wundervoller Abschluss. Nicht wenige waren zu tränen gerührt. Zum einen wegen dem Text und zum anderen wegen der sehr gefühlvollen Interpretation von Rüdiger Mund und seinen beiden Backgroundsängern Jo und Udo.
Hier ein paar Eindrücke von dem Auftritt:
Das nächste Mal darf man sie Live zu den Irischen Tagen erleben, einmal bei dem schon traditionellen Kultkonzert in der Kultkneipe “Wartburg” im Damenviertel Jena und zum Anderen als Support von Fiddler’s Green im Jenaer F-Haus.
Achja, das Gerücht, das ein Hot Whisky gegen Erkältung helfen soll ist nur ein Gerücht… geholfen hat der nicht… aber vielleicht lags auch noch an den etwas länger gewordenen Rosenkellerbesuch, dass die Wirkung verpuffte…
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv, auch wenn mittlerweile durch das ganz normale Arbeitsleben die Zeit für dieses tolle Hobby arg beschnitten wird. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004