Das Wochenende um den 17./18. Juli 2010 stand bei den Jenaer Rugbyspielern und Fans ganz im Zeichen des 10jährigen Jubiläums.
Ich konnte wieder das Bilder für den Werbeflyer beisteuern:
Doch zurück zum Jubiläumswochenende. Am Samstag wurde zu einem großen Turnier geladen. Sowohl die Männer als auch die Frauen traten an. Es kamen Gastmann- und -frauschaften aus Leipzig, Berlin, Erfurt, Ilmenau, Bremen und sogar aus Hongkong! Bei strahlender Sonne wurde auf zwei Plätzen gespielt und man sah den Spielern den Spass bei den Spielen an.
Ganz spontan ging es dieses Jahr mal wieder in Urlaub. Ziel: Berlin und Umgebung. Im Rahmen eines Besuchs von Verwandten war dieses Ziel auserkoren und angesteuert.
Am ersten Tag wurde kurz Woltersdorf angesteuert um eine schon fast historische Straßenbahn zu sehen und am zweiten Tag stand eine kleine Berlinrundfahrt per Schiff auf dem Plan und auch eine kleine Shopping-Tour. Treuer Begleiter war meine Kamera, auch wenn sie meistens nur faul rumhing. Ein paar Bilder gibt es dennoch.
Der dritte Tag war mit einem Besuch des Berliner Zoos verplant. Natürlich mit Kamera im Gepäck ging es vormittags bei größter Hitze in den Zoo. Nicht nur die Besucher waren von der Hitze genervt, auch die Tiere, die sich faul in schattige Ecken ihres Geheges zurückzogen. Am Ende beinahe Knut vergessen zu besuchen, aber noch grade so dran gedacht. Aber schon während des Zoobesuchs wurde mir wieder klar, das je öfter ich nun in einen Zoo gehe, desto unsympathischer wird mir das ganze. Am Ende ist das doch alles nur Tierquälerei.
Der letzte Tag wurde von einer Schifffahrt von Erkner nach Köpenick und wieder zurück gekrönt. Die Kamera war zwar auch dabei, aber lag nur faul herum. Auf der Heimfahrt gab es noch einen kurzen Zwischenstopp in Berbisdorf um ein paar Fotos von der Lößnitzgrundbahn zu schiessen.
In Leipzig ging am Ende des Konzerts ein Bild schief. Dies zog teils große Konsequenzen nach sich. Vor allem für mich. Anstatt eine ruhige Woche zu haben, hies es nochmal nach Berlin fahren um dort das Bild richtig zu machen. Diesmal mit einer kleinen Probe seitens der Jungs von Polarkreis 18, damit diese dann auch richtig stehen, denn wann kommt die nächste Möglichkeit in einem Stadion vor so vielen Menschen zu spielen?
So schlimm war es aber letztendlich nicht, ich freute mich schon, auch bei diesem Konzert dabei zu sein. Diesmal begann das Konzert etwas eher und Polarkreis 18 startete mit der selben Setlist wie in Leipzig ihren Auftritt. Das Publikum war diesmal leider etwas sturrer und wollte sich nicht auf Polarkreis 18 einlassen. Anderseits unterblieben auch die gefürchteten Becherwerfereien. Auch bei diesem Konzert brachte Dreamdancer das Eis zwischen dem Publikum und der Band zum Schmelzen. Ein nicht zu verachtender Teil des Publikums bewegte sich zu dem Lied und auch der Applaus war hörenswert.
Am Ende war das Publikum schon schön warm, aber das es auf Depeche Mode wartete war leider nicht zu übersehen. Vorbands halten in deren Augen das nur auf…
Nach Look war nun der Zeitpunkt gekommen das eine Bild zu schiessen, weswegen man unbedingt nochmal nach Berlin kommen sollte. Am Ende ist es nicht ganz so geworden wie geplant, aber noch annehmbar. War halt live und musste sehr schnell gehen.
Nach kurzer Pause ging es dann mit Depeche Mode weiter. Ich zog mich nach den ersten vier Songs ewas zurück und genoss kurz die Athmosphäre des Olympiastadions von hinter der Bühne, oben bei der Feuerschale. Unbeschreiblich ist das Gefühl was sich da einstellt. Man ist überwältigt.
Die Show war wieder recht gut, aber das Publikum war doch etwas träger als das Leipziger Publikum. Aber ab dem letzten Viertel war auch hier in Berlin jeder sehr gut dabei und es war eine super Stimmung in dem Stadienkessel.
Solch ein Konzert ist auf jeden Fall ein “Must Have Seen in Life”. Jedenfalls eine sehr schöne Erfahrung!
»Fotografieren heißt den Atem anzuhalten, wenn sich im Augenblick der flüchtigen Wirkung all unsere Fähigkeiten vereinigen. Kopf, Auge und Herz müssen dabei auf eine Linie gebracht werden. Es ist eine Art zu leben.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004
Ich bin ein Student und studiere Informatik an der Uni Jena und schreibe grade meine Diplomarbeit bei der Erfurter Firma Ibykus. Von dem doch recht trockenen Stoff in der Uni etwas ermüdet, habe ich die Fotografie als Gegenpol für mich gefunden und betreibe sie nun doch recht extensiv. Angefangen mit einer kleinen Kompaktkamera bin ich Ende 2007 auf meine erste digitale Spiegelreflexkamera von NIKON umgestiegen. Seitdem leistet mir meine Nikon D80 treue Dienste. Ende 2008 konnte ich mich kameratechnisch auch verbessern und nenne nun eine Nikon D300 mein Eigen und bin auch sehr zufrieden mit dieser Kamera. Stets nach Verbesserung bestrebt, versuche ich mich fotografisch weiter zu entwickeln und auch neue Sichtweisen auf altbekannte Dinge zu gewinnen... (Fortsetzung auf About Me)
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»Für mich ist Photographie die im Bruchteil einer Sekunde sich vollziehende Erkenntnis von der Bedeutung eines Ereignisses und gleichzeitig die Wahrnehmung der präzisen Anordnung der Formen, die dem Ereignis seinen typischen Ausdruck verleihen.«
Henri Cartier-Bresson, 1908 - 2004